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Dank-Gottesdienst für erfolgreiche Kirchensanierung

Zossen Dank-Gottesdienst für erfolgreiche Kirchensanierung

Mit einem Gottesdienst sind die Sanierungsarbeiten an der Zossener Dreifaltigkeitskirche am Sonntag offiziell beendet worden. Während der Arbeiten waren zusätzliche Schäden entdeckt worden, deswegen hatten sie deutlich länger gedauert als geplant.

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Pfarrer Sandro Vogler beim Gottesdienst in der sanierten Dreifaltigkeitskirche.

Quelle: Andrea von Fournier

Zossen. Der Dank stand in mehrfacher Hinsicht im Mittelpunkt eines Festgottesdienstes am Sonntag in der Zossener Dreifaltigkeitskirche. Zu diesem Anlass war sie festlich geschmückt und sehr gut besucht. Erstens ist Zeit des Erntedanks, den Mitglieder der evangelischen Kirchengemeinde eindrucksvoll durch das Schmücken des Altars zum Ausdruck brachten. „Natürlich bringe ich etwas mit, das mache ich doch jedes Jahr so!“, erklärte Christa Ramin aus Schöneiche, die eine kleine Stiege Kartoffeln zu den bereits präsentierten bunten Blumensträußen, Kürbissen, Zucchini, Möhren, zu Brot und Wein stellte.

Kirche war mit Hylotox verseucht

Doch auch für den guten Abschluss der Bauarbeiten an ihrem Gotteshaus zeigte man sich dankbar. Schließlich sollte dieser Abschluss nach der Feststellung umfangreicher Gift-Verseuchung der Kirche durch Holzbehandlung mit „Hylotox“ zu DDR-Zeiten eigentlich schon im Dezember 2014 gefeiert werden. Was dann folgte, kennt jeder Hausbesitzer: Andere Schäden wurden im Verlauf der Arbeiten sichtbar. Das waren in diesem Fall Elektroinstallationen, undichte Stellen am Dach des Hauptschiffs, Probleme am Glockenturm und dessen Bedachung, nötige Putz-, Zimmerer- und Malerarbeiten. Deshalb zog sich das Projekt in mehreren Teilabschnitten bis in den Herbst 2016.

Die Anwesenden konnten sich jetzt davon überzeugen, dass das Werk gelungen ist. Anne Hensel, bis Frühjahr 2016 Pfarrerin für Zossen und Wünsdorf, hatte sich ebenfalls in der Kirche eingefunden und begutachtete das Ergebnis: „Das Beste ist das Licht, die komplette Neuinstallation der Lichtanlage“, befand sie. Sie arbeitet seit April in Berlin.

Superintendentin feierte Gottesdienst mit

Wolfgang Graebert, Vorsitzender des Gemeindekirchenrates, berichtete über die zurückliegenden Arbeiten und dankte allen beteiligten Unternehmen, Planern, Architekten, den vielen kleinen und großen Spendern, die die Ausführung dieses unvorhergesehenen Unterfangens mit Ideen, Geld, mit Fürbitte und Muskelkraft ermöglichten. Superintendentin Katharina Furian, die gemeinsam mit Pfarrer Sandro Vogler den Festgottesdienst feierte, bekannte, dass sie sich nicht sehr wohl fühlte beim „Anbetteln“, das in den zurückliegenden Jahren zur Finanzierung des Bauvorhabens nötig war. Ihre Predigt aus einer Bibelstelle des 1.Korintherbriefs passte genau dazu: Sie kam auf die Bedeutung und den Ursprung der Spende zu sprechen, die Paulus formulierte, nämlich über den „Segen der Geldsammlung“, die dazu diene, einen Ausgleich in der Gesellschaft zu schaffen. Der sei auch heute noch nötig, so Furian, sie schlug einen Bogen zu armen und reichen Menschen, zu Kirchengemeinden mit mehr oder weniger großer Finanzkraft und aktuell auch zu den Flüchtlingen, die oft nur mit dem, was sie am Leibe tragen, zu uns kommen. „Das Wort ’Sparsamkeit’ gibt es nicht in der Bibel, wohl aber drei Mal das ’Sparen’ – und das in negativ besetztem Zusammenhang“, sagte die Pfarrerin.

15 Konfirmanden begrüßt

Die gottesdienstliche Liturgie wurde vom Gospelchor begleitet und 15 neue Konfirmanden wurden mit einer Bibel willkommen geheißen.

Die Gottesdienstbesucher machten anschließend vielzählig von der Einladung zu Essen und Trinken vor der Kirche Gebrauch, wo auch die Stände des Kraut- und Rübenmarktes viele Menschen anzogen.

Von Andrea von Fournier

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