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Dankeschön für Senioren aus Nuthe-Urstromtal

Generationentreffen Dankeschön für Senioren aus Nuthe-Urstromtal

250 Rentner aus 23 Dörfern der Gemeinde Nuthe-Urstromtal waren am Mittwoch Gäste der zentralen Seniorenveranstaltung in Ruhlsdorf. Sie findet traditionell innerhalb der Brandenburgischen Seniorenwoche statt und ist ein Dankeschön an die ältere Generation. 18 ehrenamtlich Engagierte wurden ausgezeichnet.

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Bürgermeisterin Monika Nestler (r.) zeichnete gestern insgesamt 18 Senioren der Gemeinde für ihr ehrenamtliches Engagement aus.

Quelle: Elinor Wenke

Ruhlsdorf. Ganze Busladungen mit fröhlichen Leuten wurden am Mittwochnachmittag aus allen Himmelsrichtungen nach Ruhlsdorf gefahren. 250  Rentner aus 23 Dörfern trafen sich dort zur 24. zentralen Seniorenveranstaltung der Gemeinde Nuthe-Urstromtal. Das Festzelt war für alle Regengüsse gewappnet, doch pünktlich mit der ersten Musik lugte die Sonne hervor.

Traditionell findet die Veranstaltung innerhalb der Brandenburgischen Seniorenwoche statt. Sie ist ein Dankeschön der Gemeinde an ihre älteste Generation und bietet Gelegenheit zum Kaffeeklatsch, zum Kulturgenuss, zu Musik und Tanz. Wer sich sportlich betätigen wollte, war zum Bierkrugschieben eingeladen.

18 Ehrenamtler ausgezeichnet

Das Motto der diesjährigen Seniorenwoche lautet „Für ein lebenswertes Brandenburg – sicher und geborgen“.

Folgende Senioren der Gemeinde Nuthe-Urstromtal wurden am Mittwoch für ihr ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet: Eva Huschke aus Berkenbrück, Bärbel Zernick aus Dümde, Herta Nickel und Ingrid Bork aus Frankenförde, Ria Teuber und Manfred Jänicke aus Lynow, Margot Uschkoreit, Margrit Ehresmann und Marianne Bosewitz aus Gottow, Elke Kaiser und Ute Bartel aus Hennickendorf, Ingelore Nitsche aus Jänickendorf, Ilona Hannemann und Harald Wohlfahrt aus Schönefeld, Karin Ziehe, Helga Krüger und Margrit Reuter aus Ruhlsdorf sowie Ingrid Dominick aus Stülpe.

„Es heißt, die Gesellschaft wird immer älter und die Alten werden immer mehr“, sagte Monika Krause, Vorsitzende des Seniorenbeirates der Gemeinde, „und das ist doch gut so.“ Senioren seien nicht schuld an Krisen und würden die Gesellschaft nicht spalten, „aber wir fordern Bedingungen, um bis ins hohe Alter sicher und geborgen zu leben“, so Monika Krause. Sie rief zu Toleranz und Verständnis gegenüber Flüchtlingen auf.

Bevor die Senioren im Mittelpunkt standen, rückten aber zunächst die Jüngsten ins Rampenlicht. Die Schule und der Hort aus Zülichendorf hatten ein kleines Kulturprogramm vorbereitet. Trotz des Fastenmonats Ramadan waren auch die syrischen Grundschüler mit von der Partie. Frisch und unbeschwert sangen die Mädchen und Jungen von der Sonne, dem schönen Schulhof und mit seiner Heintje-Imitation von „Oma, so lieb“ holte sich Anton einen Riesen-Applaus der vielen Omas und Opas.

Vize-Landrätin Kirsten Gurske (Linke) versprach den Senioren, seitens des Landkreises alles daran zu setzen, „dass Sie Ihren Lebensabend sicher und geborgen erleben können“. Zur Geborgenheit gehöre aber auch eine auskömmliche Rente, soziale Sicherheit und eine Nachbarschaft, in der man sich wohl und nicht bedroht fühle.

Nuthe-Urstromtals Bürgermeisterin Monika Nestler (Linke) begann ihr Grußwort mit einem Zitat des jüdischen Philosophen Martin Buber: „Alter ist ein herrlich’ Ding, wenn man nicht verlernt hat, was Anfangen heißt.“ Etwas Neues anzufangen, sich ein Betätigungsfeld zu suchen, aktiv am Leben teilzunehmen – das sei der Weg, das Alter zu genießen und zufrieden zu sein.

Monika Nestler würdigte die Senioren, die bereit sind, andere von ihrem Wissen und ihren Erfahrungen profitieren zu lassen – sei es in der Familie, in der Nachbarschaft oder der Dorfgemeinschaft und den Vereinen. „Senioren sind nicht wegzudenken aus Singegruppen, Tanzgruppen und der Feuerwehr“, sagte sie. Einige wurden gestern ausgezeichnet. Zudem würdigte Monika Nestler das „stille Engagement“ für die 130 Flüchtlinge, die derzeit in Hennickendorf leben.

Von Elinor Wenke

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