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Teltow-Fläming Das 26. Turmfest mit den drei Rekorden
Lokales Teltow-Fläming Das 26. Turmfest mit den drei Rekorden
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18:41 05.06.2016
Voll, voller, am vollsten: Die Besucher drängelten sich rund um den Markt.
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Luckenwalde

Rekorde sind schnell überholt. So verkündete Bürgermeisterin Elisabeth Herzog-von der Heide (SPD) bei der offiziellen Eröffnung des 26. Luckenwalder Turmfestes am Freitagabend um 20 Uhr, dass im Vorverkauf 800 Drei-Tages-Karten verkauft worden seien. Und das sei einer von drei Rekorden, die schon zu Beginn des größten Volksfestes im Landkreis Teltow-Fläming verkündet werden konnten. Doch die Zahl 800 war in diesem Moment schon längst Geschichte, auch wenn dies gut zur in diesem Jahr gefeierten 800-jährigen Geschichte Luckenwaldes gepasst hätte. Denn es waren bereits mehr als 1000 Karten verkauft worden, wusste Turmfest-Organisator Stephan Gruschwitz, was dann erst recht ein Rekord war.

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Das 26. Luckenwalder Turmfest im 800. Jahr des dokumentarisch nachgewiesenen Bestehens der Stadt Luckenwalde brach alle Rekorde. Es kamen mehr Besucher als je zuvor, die Karussells werden immer höher und es treten immer mehr Künstler aus Luckenwalde und der Region auf. Und das Wetter spielte durchgehend mit.

Trotz der vielen Besucher und gerade wegen des regen Vorverkaufs kam es in diesem Jahr nicht zu langen Schlangen an den Eintrittshäuschen. Wer bereits ein Ticket gekauft hatte, konnte das an der Schnellläuferkasse gegen ein gelbes Drei-Tage-Bändchen eintauschen. Und die ankommenden Besucher kamen diesmal nicht alle auf einen Schwung wie beim 25. Turmfest. So empfand Gruschwitz das Fest als „super entspannt“ und „gut verteilt“, womit er den gleichmäßigen Zulauf des Publikums zu den drei Bühnen meinte.

Mieze Katz und Inge & Heinz versuchen sich gegenseitig zu übertönen

Den größten Zuspruch erhielt am Eröffnungsabend Stargast Mieze Katz mit ihrer Band „Mia“ auf der Hauptbühne am Marktplatz. Aber sie bekam harte Konkurrenz von den Lokalmatadoren „Inge & Heinz“, einer völlig durchgeknallten Brutal-Hard-Schlager-Band, wie sie sich nennt, aus Luckenwalde, die ihre merkwürdigen Songs in örtlicher Mundart in die Mikros brüllt. Wem weder Deutsch-Rock noch Bekloppt-Beat passte, verzog sich zur Bühne im Nuthepark, wo die ganze Nacht Countrymusik live und aus der Dose erklang und die Cowboys und Cowgirls aus Luckenwalde und Umgebung zum Squaredance animierte.

18 Musikgruppen aus der Region traten auf

Insgesamt hatten die Organisatoren wieder versucht, jedem Musikgeschmack gerecht zu werden, auch wenn das nicht immer gleichzeitig möglich war. Einen besonders guten Eindruck hinterließen die sechs Formationen der Musikschule Teltow-Fläming, die teilweise mehrmals auftraten. Insgesamt waren es 18 Musikgruppen aus der Region, die diesmal auftraten. Das war der zweite Rekord, den die Bürgermeisterin bei diesem Turmfest ausmachte.

Als dritten Rekord nannte sie das Riesenrad, das noch nie so hoch war wie dieses Mal und ebenso gut frequentiert wurde wie die vielen anderen Fahrgeschäfte, Imbiss- und Getränkebuden.

„Gutes Wetter und super Stimmung“, lautete die Bilanz von Stephan Gruschwitz. Doch trotz Verstärkung der Wachschutzstreifen konnte nicht verhindert werden, dass es laut Polizei doch zu einigen Körperverletzungen und Fahrraddiebstählen gekommen ist. Platzverweise wurden auch erteilt.

Von Hartmut F. Reck

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