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Das Ende der Mini-Brunnen

Neugestaltung des Rathausplatzes Ludwigsfelde Das Ende der Mini-Brunnen

Die Ludwigsfelder Stadtverwaltung plant eine Umgestaltung des Rathausplatzes. Der Bauausschuss bekam jetzt Varianten für die Neugestaltung vorgestellt, weil die 16 Wasserstellen saniert werden müssen – und sie den Platz kaum nutzbar machen.

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Wasserstellen und Stundeneiche stören auf dem Platz

Ludwigsfelde. Für rund eine Million Euro könnte die Stadt Ludwigsfelde in den kommenden Jahren ihren Rathausplatz neu gestalten. Anders als üblich ist das Geld bereits da – bei relativ geringem Eigenanteil ist dieses Detail in den acht Fördermillionen fürs Aktive Stadtzentrum geplant. Verwendet die Kommune dieses Geld nicht, sollte sie es bald kundtun, wie der Baufachbereichsleiter und amtierende Bürgermeister Torsten Klaehn den Mitgliedern des Bauausschusses vorgestern erklärte, dann könnten andere Gemeinden das Geld sicher gut gebrauchen.

Der Stadtplaner Gregor Lehmann von der Berliner Firma BSM sagte: „Der Platz funktioniert nicht, wie man sich einen Rathausplatz vorstellt. Der Markt ist bei den vielen Wasserstellen an den Rand gedrängt.“ Außerdem seien die 16 Mini-Brunnen dringend überholungsbedürftig. Lehmann präsentierte zwei Varianten, wie ein neuer Rathausplatz aussehen kann, eine weitere Idee stammt aus dem Rathaus selbst, vorgelegt von Sachgebietsleiterin Evelyn Stöber. In allen drei Varianten sind die Wasserstellen verschwunden, die zweigeteilte Skulptur Autobahn- beziehungsweise Stundeneiche ist lediglich noch Option.

Wasser als belebendes Element eines neuen Platzes sei durchaus vorstellbar, so der Planer, denkbar wäre eine Wasserwand, auch als Lärmschutz zur Potsdamer Straße hin. Des Weiteren sei auch eine Überdachung der Marktfläche, die größer als bisher ausfallen könnte, möglich, das sei jedoch teuer.

Die Bauausschussmitglieder mochten noch keine Empfehlung abgeben, ob der bisherige Rathausplatz  – vor rund 20 Jahren nach der Vorstellung des damaligen Bürgermeisters Heinrich Scholl angelegt, anders gestaltet werden soll. Bis zur nächsten Bauausschusssitzung im Oktober soll die Verwaltung einen Beschlussvorschlag vorlegen. Fest steht schon jetzt: Wenn neugestaltet wird, soll es einen Wettbewerb geben – entweder mit Ausschreibung für 59 000 Euro oder preiswerter mit Lokalplanung.

Von Jutta Abromeit

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