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Teltow-Fläming „Das Haus“ richtet Hochzeitsgarten ein
Lokales Teltow-Fläming „Das Haus“ richtet Hochzeitsgarten ein
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05:00 14.03.2016
Anja Schmolke und Jörn Martin pflegen den ersten Baum. Quelle: Foto: Barnack
Altes Lager

Wer in der Gemeinde Niedergörsdorf heiraten möchte, der hat die Qual der Wahl. Die Gemeinde bietet im Gegensatz zu vielen anderen gleich zwei Orte, an denen man sich das standesamtliche Ja-Wort geben kann. Rechnet man den schlichten Schreibtisch im Büro von Standesbeamtin Anja Schmolke dazu, sind es sogar drei. „Denn auch das kommt vor“, sagt sie schmunzelnd.

Beliebter sind allerdings immer noch die romantischen Orte: die Dennewitzer Hochzeitsmühle und der Rote Salon im Niedergörsdorfer Kulturzentrum „Das Haus“ in Altes Lager. Im letzteren wurden 2015 zwölf Paare getraut.

In den kommenden Monaten könnte eine zusätzliche Option am Rande der Trauungszeremonie weitere Paare für eine Vermählung im Roten Salon begeistern. Die neue Idee von „Haus“-Chefin Andrea Schütze nennt sich Hochzeitsgarten. Die Hochzeitspaare sollen die Möglichkeit bekommen, sich mit dem Pflanzen eines Baumes im Garten des Kulturzentrums zu verewigen. „Damit kann auch darauf hingewiesen werden, wer hier wann geheiratet hat“, sagt Andrea Schütze.

Der Startschuss für die Pflanz-Aktion ist schon gefallen. Das Brautpaar Natalie und Gunnar Schade pflanzte in der vergangenen Woche einen Ginkgo. „Sie haben im vergangenen Jahr bei uns geheiratet“, sagt Andrea Schütze.

Von der Idee angetan ist auch Jörn Martin, Inhaber der Baumschule Marzahna, die in Altes Lager eine Niederlassung hat. „Es ist ja schon ein bisschen Garten da“, sagt er und fügt hinzu: „Außerdem gab es für Theatervorstellungen wie Effi Briest einen weiteren Ruck.“ Damit meint er etwa die Holzschaukel direkt neben der Steinterrasse vom „Haus“. Sie ist bereits jetzt ein beliebter Platz für Hochzeits- oder Abschlussfotos.

Ein genaues Konzept für den Hochzeitsgarten gibt es noch nicht. „Das lässt sich aber relativ zeitnah erstellen“, sagt Jörn Martin. Er hat schon ein paar Ideen gesammelt. „Grundsätzlich ist ja alles möglich, es gibt sogar ganze Hochzeitsalleen“, sagt er. Wichtig ist ihm bei der Anlage jedoch vor allem, dass die Bepflanzungen zueinander und zum „Haus“ passen.

„Aufgrund der vorhandenen Bäume und Pflanzen würde ich erst einmal nur im Baum- oder Gehölzbereich bleiben“, sagt der Fachmann. Mit Geschäftsführerin Andrea Schütze und dem Freundeskreis vom „Haus“ herrscht mittlerweile Einigkeit darüber, grundsätzlich ein begrenztes Angebot an Baumarten vorzugeben. „Die Pflanze könnten die Paare dann auch allein erwerben“, sagt Martin. „Das muss nicht unbedingt bei mir geschehen.“

Um die Pflege der Bäume wollen sich die Mitarbeiter des Kulturzentrums kümmern. Vor allem für Paare, die nicht aus der Gemeinde stammen, bringt dieses Angebot Vorteile. „Sie könnten dann im Urlaub wiederkommen und sehen, wie ihr Baum gewachsen ist“, sagt die Haus-Chefin. So wäre das neue Angebot ein Gewinn für Heiratende und den Tourismus im Fläming.

Von Victoria Barnack

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