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„Das Haus“ sucht Partner und Förderer

Kulturzentrum im Wandel „Das Haus“ sucht Partner und Förderer

Das Kulturzentrum „Das Haus“ im Niedergörsdorfer Ortsteil Altes Lager hat seit der Trennung vom Berliner Theater ’89 eine Menge Veränderungen erlebt. Derzeit werden neue Kooperationen mit Theatergruppen und Veranstaltern aufgebaut. Außerdem soll aus dem bisherigen Freundeskreis ein Förderverein werden.

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Kunstinstallation vor dem Kulturzentrum.

Quelle: Martina Burghardt

Altes Lager. Alles in allem liegt ein gutes Jahr hinter dem Kulturzentrum „Das Haus“ von Niedergörsdorf. Aus diesem Grund beginnt Geschäftsführerin Andrea Schütze ihren Jahresbericht 2015 auch mit den Höhepunkten. „Der Burner war ganz klar ,World of Musical’“, berichtet sie. Seit sechs Jahren führt sie Das Haus nun schon an. Ausverkauft war die Einrichtung bisher nie. Ende 2015 war es aber schließlich so weit.

Diese Nachricht verkünden zu können, hätte Andrea Schütze vorher nicht gedacht. „Denn das Preisniveau lag mit knapp 50 Euro pro Karte viel höher als bei unseren anderen Veranstaltungen“, erklärt sie. Die Erfahrung nimmt sie auch für 2016 mit und plant eine weitere Zusammenarbeit mit der Firma Reset Production.

Kooperieren möchte die Haus-Leiterin auch mit anderen Veranstaltern aus dem vergangenen Jahr. „Der emotionale Höhepunkt war der Besuch der Elsterwerkstätten“, sagt sie, „wir würden uns freuen, wenn sich die Zusammenarbeit verstetigt.“ Bereits 2016 fest eingeplant ist der Garnisonsverein Sankt Barbara.

Andrea Schütze

Andrea Schütze

Quelle: Victoria Barnack

Und auch zum Stichwort Theater gibt es von Andrea Schütze nach dem Wegzug des Theater ’89 etwas zu berichten. Mit der Aufführung des Stücks „Der zerbrochene Krug“ soll die Jugendtheatergruppe YAS vom Berliner Schlosspark-Theater im Juli seinen Einstand im Haus geben. Andrea Schütze hofft auf eine gute Zusammenarbeit – und träumt schon von einem Besuch des Theaterchefs Dieter „Didi“ Hallervorden im Alten Lager. Zu den „Haus“-Erfolgen gehören zudem die Angebote des Raduga-Chors und die Seniorennachmittage, die voriges Jahr mehr als 650 Teilnehmer zählten.

Weniger Glück hatte das Kulturzentrum bei Fördermitteln. Eine neue Brandmeldeanlage konnte nicht finanziert werden.

Der Freundeskreis des Kulturzentrums, der sich am vergangenen Samstag traf, will sich in einen Verein umwandeln. „Dabei geht es in erster Linie darum, bessere Chancen bei der Beantragung von Fördermitteln zu haben“, sagt Andrea Schütze und verweist dabei unter anderen auf die veraltete Brandmeldeanlage. Gemeinsam mit ihren Kollegen wurde bereits ein Satzungsentwurf erarbeitet.

Von Victoria Barnack

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