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Teltow-Fläming Das Oberstufenzentrum Ludwigsfelde stellt sich vor
Lokales Teltow-Fläming Das Oberstufenzentrum Ludwigsfelde stellt sich vor
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11:05 20.02.2017
Die OSZ-Schüler Maurice Scholz, Marvin Schmidt, Nikita Stupnikov und Erik Räthel (von links nach rechts) tüfteln an einem Nitromotor. Quelle: Krischan Orth
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Ludwigsfelde

Nikita Stupnikov erklärt die Drosselklappe. Er ist Schüler der elften Klasse des beruflichen Gymnasiums. Das Oberstufenzentrum Teltow-Fläming (OSZ) öffnete Interessierten am Sonnabend seine Pforten, um Einblicke in den schulischen Alltag zu gewähren. Dabei stellten Schüler und Lehrkräfte die Bildungsgänge der Fachoberschule und des beruflichen Gymnasiums am Standort an der Brandenburger Straße in Ludwigsfelde vor.

Die Schüler des beruflichen Gymnasiums beschäftigen sich eingehend mit technischen Fragestellungen. Wer das berufliche Gymnasium am OSZ besuchen kann, hat die Wahl zwischen vier Schwerpunkten: Wirtschaft, Sozialwesen und Technik sowie Gestaltungs-und Medientechnik in Luckenwalde. Eine Besonderheit ist, wie Schulleiter Manfred Janusch betont, dass die Schüler des beruflichen Gymnasiums am OSZ die allgemeine Hochschulreife in drei Jahren erlangen können. Der gymnasiale Bildungsweg am Standort Ludwigsfelde steht noch ganz am Anfang, der erste Jahrgang ist in diesem Schuljahr gestartet.

Trotz Schwerpunkt kann man später alles studieren

„Ich habe mich bewusst für das OSZ entschieden“, sagt Theresa Siegmann. Sie ist eine von 19 Schülern des Leistungskurses Psychologie. Lehrerin Maria Pins erklärt die Vorteile. „Die Schüler erhalten Grundkenntnisse im Fach Psychologie, die ihnen bei einem Studium dieses Fachs einen Vorteil gegenüber den anderen bringen.“ So sehen das auch die Fachlehrer der anderen Schwerpunkte.

Für den Schwerpunkt Wirtschaft gibt es einen Leistungskurs „Wirtschaftswissenschaften.“ Es wird aber betont, dass es sich um eine allgemeine Hochschulreife handelt. Erfolgreiche Absolventen des beruflichen Gymnasiums sind trotz ihrer Fächerschwerpunkte für jedes Studium an einer Universität oder Hochschule qualifiziert.

Zwei Jahre am OSZ und man kann an einer Fachholschule studieren

Wer die Fachhochschulreife erlangen möchte, ist an der Fachoberschule richtig. Wer die Schule zwei Jahre lang erfolgreich besucht, ist qualifiziert für ein Studium an der Fachhochschule oder zur Berufsausbildung. Für diesen Bildungsweg sind alle Schüler zugelassen, die nach der zehnten Klasse die Fachoberschulreife haben.

Auch hier gibt es drei Schwerpunkte, zwischen denen die Schüler wählen können: Wirtschaft, Soziales und Technik stehen auf dem Stundenplan. Das Besondere am OSZ bei diesem Bildungsgang ist die praktische Betonung. So wechseln in der elften Klasse der Fachoberschule drei Praxistage in einem Unternehmen mit zwei Tagen in der Schule ab. Auch hier gilt, dass die Schüler später nicht auf diesen Bereich eingeengt sind, aber schon Grundkenntnisse ihres Fachs haben.

Bewerbungsfrist endet am 26. Februar

80 Prozent der Absolventen des OSZ, so Schulleiter Janusch, finden Jobs bei Unternehmen in der nahen Region. Wer am Wochenende seine Bewerbung noch nicht direkt im Sekretariat abgeben hat, hat noch etwas Zeit. Bewerbungsschluss ist der 26. Februar.

Von Krischan Orth

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