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Das meistbesuchte Bad Brandenburgs feiert

Geburtstag: Zehn Jahre Kristall-Therme Ludwigsfelde Das meistbesuchte Bad Brandenburgs feiert

Die Kristall-Therme Ludwigsfelde (Teltow-Fläming) hat allen Grund zum Feiern. In den zehn Jahres ihres Bestehens hat sie sich zum beliebtesten Bad in Brandenburg entwickelt. Künftig soll dort noch mehr geboten werden: Zur Geburtstagsfeier am Sonnabend wurde der Spatenstich für eine Erweiterung mit Reisenrutsche gesetzt.

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Der erste Spatenstich für die Bad-Erweiterung mit Riesenrutsche – Bürgermeister Andreas Igel (SPD) setzt ihn mit dem Bagger.

Quelle: Jutta Abromeit

Ludwigsfelde. Das meistbesuchte Bad Brandenburgs, die Saunatherme Ludwigsfelde, ist zehn Jahre alt. Mit einem Volksfest an der Fichtestraße wurde das am Sonnabend groß gefeiert. Die Besucherzahlen dieser Therme steigen seit der Eröffnung zu Ostern 2006 stetig, fürs abgelaufene Jahr gibt die Betreibergesellschaft knapp 700 000 Besucher an.

Das Bad wird um einen Familienbereich mit Riesenrutsche erweitert, das Parkhaus um zwei Etagen erhöht und es wird ein Hotel gebaut. Diese bereits angekündigten Millionen-Investitionen rücken nach den Worten von Kristallbäder-Chef Heinz Steinhart nun in greifbare Nähe, auch wenn die Baugenehmigungen dafür noch nicht vorliegen. Bürgermeister Andreas Igel (SPD) sagte: „Mich hat noch nie jemand öffentlich zum Baggern aufgefordert.“ Doch gern setzte er am Sonnabend mit einem Bagger den symbolischen ersten Spatenstich für die Erweiterung. Die sei gut für die Familienfreundlichkeit der Stadt: „Ludwigsfelde lebt mit und von der Therme“, erklärte der Bürgermeister.

Bis Ende des Jahres soll eine Bernsteinarbeit im Foyer entstehen

Bäder-Chef Steinhart sprüht derweil weiter vor Ideen. Nach einer Russlandreise schwärmt er von Moskau und Sankt Petersburg, dort hat es ihm besonders eine Nachbildung des legendären Bernsteinzimmers angetan. So sehr, dass er im Foyer der hiesigen Therme eine Bernsteinarbeit enthüllte, praktisch als Einstimmung auf eine Bernsteingrotte, die in den kommenden vier Monaten entstehen soll. „Die Russen haben für ihr Zimmer vier Jahre gebraucht und nur reine Bernsteine genommen. Steine mit Störungen oder Einschlüssen haben sie aussortiert. Und sie beleuchten den Bernstein von außen“, so Steinhart.

Kristallbäder-Chef Heinz Steinhart enthüllt eine Bernsteinarbeit im Foyer der Ludwigsfelder Saunatherme an der Fichtestraße

Kristallbäder-Chef Heinz Steinhart enthüllt eine Bernsteinarbeit im Foyer der Ludwigsfelder Saunatherme an der Fichtestraße.

Quelle: Jutta Abromeit

In Ludwigsfelde soll das anders sein: „Wir brauchen vier Monate und beleuchten die Grotte von hinten, so dass der Edelstein wunderschön schimmern kann.“ Der Bäder-Chef hofft, trotz seiner Krankheit die Einweihung der Bernsteingrotte spätestens am Ende des Jahres mitfeiern zu können. Zehn Thermen-Mitarbeiter, die seit der Eröffnung dabei sind, schickt Steinhart als Anerkennung ihrer Arbeit auf große Dienstreise mit Kulturprogramm nach Russland: Andreas Engel, Holger Galonska, Kathrin Garling, Lars Hähnel, Sylvia Koniarsky, Mike Pollmüller, Frank Preetz, Norbert Resag, Ines Riebiger und Sandra Stalla.

Gute Laune trotz April-Wetter

Die Besucher ließen sich von einer sehr feuchten Phase des April-Wetters die Laune nicht verderben, sie freuten sich über das von Thermenleiterin Kerstin Kimm organisierte Jubiläumsfest mit dem Gemischten Chor Ludwigsfelde, mit Unterhaltung für Kinder, mit Partyzelt und jeder Menge Regenschirmen. Gast war auch Günther Beckstein (CSU), der ehemalige bayerische Ministerpräsident und Innenminister. Inzwischen ist er Aufsichtsratsmitglied der Kristallbäder AG. Heidemarie Kohlisch und Regina Börnig nutzen die Therme vor der Haustür von Anfang an. Die Ludwigsfelderinnen hoffen, „dass wir auch die nächsten zehn Jahre noch kommen können“.

Die Besucher vergnügten sich beim Volksfest zur Thermen-Jubiläumsfeier in Blazern, Regenjacken und Bademänteln

Die Besucher vergnügten sich beim Volksfest zur Thermen-Jubiläumsfeier in Blazern, Regenjacken und Bademänteln.

Quelle: Jutta Abromeit

Von Jutta Abromeit

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