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Das nasse Element erkundet

Luckenwalde Das nasse Element erkundet

Am Schwimmfest für schwerst mehrfach behinderte Kinder in der Luckenwalder Therme nahmen vier Schulen teil. Organisator ist seit Jahren der Fachberater für Integrationssport Bernd Hofmann.

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Am Schwimmfest in der Luckenwalder Flämingtherme nahmen vier Schulen teil.

Quelle: Margrit Hahn

Luckenwalde. Lydia Bornemann hatte gestern ihren Spaß in der Luckenwalder Flämingtherme. „Das ist richtig super“, sagte die 18-jährige von der Kastanienschule in Jüterbog. Sie ist oft in der Therme und liebt es, sich im Wasser zu bewegen. Vor allem die Polonaise im Erlebnisbecken gefiel ihr.

Auch in diesem Jahr hat Bernd Hofmann, Fachberater für Integrationssport, ein Schwimmfest für behinderte Kinder und Jugendliche organisiert. Daran nahmen die Havelschule in Brandenburg, die Bad Belziger Schule Am grünen Grund, die Schule am Sonnenhof in Mittenwalde und die Kastanienschule aus Jüterbog teil. Insgesamt 16 geistig oder schwerst mehrfach behinderte Schüler sowie 16 Betreuer kamen nach Luckenwalde. „Wir brauchen für diese Schüler eine 1:1-Betreuung und ich finde es bewundernswert, mit welcher Freude die Sonderpädagogen dabei sind“, sagte Hofmann.

Verschiedene Spiele sorgten für Abwechslung

Verschiedene Spiele sorgten für Abwechslung.

Quelle: Margrit Hahn

Viele Schüler sitzen üblicherweise im Rollstuhl. Eine große Auswahl an körperlicher Betätigung gibt es für sie nicht. Deshalb ist die Bewegung im Wasser für sie sehr gut. „Für manche ist es schon eine Überwindung und Höchstleistung, überhaupt ins Wasser zu gehen“, weiß Bernd Hofmann aus Erfahrung. der Sportlehrer und Fachberater für Inklusionssport organisiert das nasse Event seit Jahren.

Vor einigen Monaten wurde beschlossen, das Schwimmfest künftig zweimal im Jahr anzubieten. Dabei geht es nicht um sportliche Höchstleistungen und auch nicht darum schwimmen zu lernen. Es geht darum, dass die Schulen zusammenfinden und Kontakte knüpfen. Und dass die Kinder Spaß haben, das Element Wasser kennenlernen und eventuell vorhandene Ängste abbauen. Simone Kläber, Schulleiterin der Kastanienchule Jüterbog hatte, fünf verschiedene Spiele vorbereitet, die sehr gut ankamen. Mit viel Verständnis und Einfühlungsvermögen gingen sie und die Erzieher und Betreuer auf die Kinder ein.

Nach einer Stunde Spaß im Wasser gab es für jeden Schüler zum Abschluss einen Pokal, den die Schüler mit Stolz entgegennahmen. Wie Hofmann sagte, freuen sich auch die Eltern, wenn ihre Kinder mit einem Pokal nach Hause kommen. Er lobte die Zusammenarbeit mit der Fläming-Therme. „Das ist für uns in den vergangenen Jahren schon eine feste Säule geworden“, fügt Hofmann hinzu.

Von Margrit Hahn

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