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Das sagen MAZ-Leser zum Anschlag in Jüterbog

Reaktionen Das sagen MAZ-Leser zum Anschlag in Jüterbog

Der Anschlag von Jüterbog hat unter vielen MAZ-Lesern Entsetzen hervorgerufen. Das zeigen die meisten Reaktionen auf Facebook und Leserbriefe. Unter den MAZ-Lesern wird auch über das Motiv der Täter spekuliert und ob es Rechtsradikale waren. Einige Leser fühlen sich an schlimme Ausschreitungen erinnert. Wir dokumentieren einige Reaktionen.

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Jüterbog. Die Leser der Märkischen Allgemeinen diskutieren im Internet über die Tat von Jüterbog oder reagieren mit Leserbriefen. Einige Meinungen in Auszügen:

Einträge bei Facebook unter „MAZonline“

Enrico Schaefer : Es gibt keine Beweise das ein rechtsradikaler Hintergrund dahinter steckt. Das sind alles nur Vermutungen . . . Meines Wissens war der Spaziergang zu dieser Zeit schon wieder fast am Bahnhof.

Michaela Werner: Es ist völlig egal, was da hochgegangen ist! Terror ist es immer dann, wenn damit Zeichen gesetzt oder Menschen eingeschüchtert werden sollen.

Michael Baloo Kretschmer-Loof: Explosion in kirchlicher Einrichtung! Jetzt geht’s also nicht mehr nur gegen Ausländer, jetzt geht’s auch gegen Christen und deren Glauben?

Christin Trenner : Es gibt nur noch schlechte Nachrichten: Gewalt und Anschläge, Bildungskürzungen, Perspektivlosigkeit, Massenarbeitslosigkeit, keine Stellenangebote und eine rote Landesregierung, die nie etwas tut (schon gar nicht für Bildung) und trotzdem ständig die eigenen Diäten anhebt.

Aus Leserbriefen an die Lokalredaktion

Dietmar Geister : Ich bin entsetzt über das, was am Freitag in Jüterbog geschehen ist. Ich stamme aus Freital und habe schmerzlich lernen müssen, dass es für solche Gesinnungen mancherorts Mehrheiten gibt, wenn es auch meistens schweigende Mehrheiten sind. Das bei Euch in Jüterbog so etwas passieren kann, habe ich bisher nicht für möglich gehalten . . . Lasst uns gemeinsam ein Zeichen setzen! Zeigt, dass Fremdenhass und daraus resultierende Anschläge nicht das Gesicht der Stadt Jüterbog zu verzerren in der Lage sind. Lasst uns für die Wiederherstellung dieser Begegnungsstätte der evangelischen Kirchgemeinde gemeinsam spenden.

Karl-Heinz Bornemann: Ich muss feststellen, wie arm und hilflos unsere Politiker und Kirchenleute in bestimmten angespannten Situationen sind. Ich meine im Kreis und im Land. Wenn es wirklich ein Anschlag auf die Begegnungsstätte war, ist dies natürlich aufs Schärfste zu verurteilen . . . Ich finde es aber verwerflich, wenn bei den Politikern nur noch das Wort „Rechte“ in den Köpfen existiert. Es gibt noch so viele andere radikale Gruppen.

Von Alexander Engels

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Nach dem Anschlag auf die Turmstube der evangelischen Kirche in Jüterbog hat die Versicherung erklärt, den Bauschaden zu regulieren. Währenddessen lobt die Stadt eine Belohnung zur Ergreifung der Täter aus. Die Turmstube hatte seit mehr als einem Jahr als Begegnungsstätte für Flüchtlinge und Einheimische gedient.

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