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Debatte über Friedskosten vertagt

Satzung in Luckenwalde noch nicht verabschiedet Debatte über Friedskosten vertagt

Die geplante neue Friedhofsgebührensatzung für die Stadt Luckenwalde ist noch nicht in trocknen Tüchern. Der städtische Hauptausschuss hat die Beschlussvorlage, die eigentlich am kommenden Dienstag von den Stadtverordneten beschlossen werden sollte, zurückgestellt.

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Luckenwalde. Der Entwurf, der bereits im Sozial- und im Finanzausschuss für kontroverse Debatten gesorgt hatte, wurde auch im Hauptausschuss kritisiert. „Wir sehen erhebliche Probleme in einigen Einzelpositionen“, sagte Michael Wessel (CDU). Er verwies darauf, dass die Gebühren für Urnengräber zwar sinken, die für die Urnenwand jedoch auf 276 Prozent steigen sollen. „Das führt dazu, dass diese Bestattungsform nicht mehr nachgefragt wird. Wir fordern eine ausgewogene Preisgestaltung.

Ansonsten befürchten wir den Verfall deutscher Bestattungskultur“, sagte er. Seine Fraktion forderte, den Entwurf zurückzustellen, „der uns zurzeit ganz und gar nicht zur Ehre gereicht“.

Auch Heidemarie Migulla (Linke) störte sich an der Verdreifachung der Gebühren. Sie forderte eine Aufstellung der tatsächlichen Kosten. Erik Scheidler (Linke) monierte die Preisunterschiede zwischen Sommer- und Winterbestattungen. Peter Gruschka (SPD) wünschte sich, Eckwerte vorher mit den Stadtverordneten zu diskutieren, „wenn Dinge so erheblich geändert werden sollen“.

Von Elinor Wenke

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