Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 3 ° Regenschauer

Navigation:
Der Freilicht-Prediger Ronald Seidel

Aus dem Kirchenkreis Der Freilicht-Prediger Ronald Seidel

Ronald Seidel war fünf Jahre als evangelischer Jugendpfarrer in Luckenwalde tätig. Er hat einiges auf die Beine gestellt – von Open-Air Gottesdiensten bis hin zu Skateboard-Wettbewerben. Jetzt zieht es ihn wieder zurück in seine Heimat nach Sachsen.

Voriger Artikel
Schnelles Netz für alle – wenn alles gut läuft
Nächster Artikel
Einbrecher stehlen Landmaschinenteile

Ronald Seidel

Quelle: Margrit Hahn

Luckenwalde. Für Ronald Seidel sind die Tage in Luckenwalde gezählt. Der evangelische Jugendpfarrer kam vor fünf Jahren in die Kreisstadt. Nun nimmt der 30-Jährige Abschied.

Damals trug der Kirchenmann Dreadlocks. Die Filzlocken hat er sich abschneiden lassen und auch sonst hat sich einiges verändert in seinem Leben – so ist er inzwischen Vater der anderthalbjährigen Emma. Aber an seinen Zielen und Idealen hat sich nichts geändert. „Wenn ich gehe, dann mit einem lachenden und einem weinenden Auge“, sagt er. Ronald Seidel hat in Luckenwalde einiges erreicht. „Ich gehe auch nicht aus Resignation. Es gibt noch viel zu tun und ich hoffe, dass ein Nachfolger gefunden sagt“, fügt er hinzu. Einige Projekte, die er angeschoben hat, laufen weiter und er nimmt daran auch noch teil. Aber er freut sich auch auf neue Aufgaben und Herausforderungen.

Der Jungendpfarrer zieht wieder nach Sachsen

Ende Juni läuft sein Arbeitsverhältnis aus. Er zieht zurück nach Sachsen in die Nähe seiner Heimatstadt. Dort wohnen auch die Großeltern der kleinen Emma. An Luckenwalde wird er gern zurückdenken. Er wurde mit offenen Armen empfangen und hatte viele Unterstützer. Es sind Freundschaften entstanden, die er nicht missen möchte. Er organisierte Gottesdienste, die es so bisher in der Stadt och nicht gab. „Einen Open-Air-Gottesdienst im Stadtpark sowie Jugendgottesdienste im städtischen Jugendklub, in der Hutfabrik und in der Kunsthalle. Das war echt cool“, sagt Seidel. Er lobt die gute Zusammenarbeit mit der Stadt. Über sozial-missionarische Arbeit hatte er viele Kontakte zu nicht-christlichen Jugendlichen. Dabei ging es ihm nie darum, sie zu bekehren, sondern als Ansprechpartner zur Verfügung zu stehen.

Das ist ihm durch die vielen unterschiedlichen Projekte sehr gut gelungen. Er hat Skateboard-Wettbewerbe ins Leben gerufen, obwohl er selbst gar nicht so gut auf Brettern stehen kann. „Als ich nach Luckenwalde kam, hatte ich kein Konzept in der Tasche. Ich wollte erst sehen, welche Erwartungen an mich gestellt werden und wo ich mich einbringen kann, ohne als Konkurrenz gesehen zu werden“, sagt Ronald Seidel. Er ist froh, dass ihm seine Frau Claudia zur Seite gestanden hat.

Am Sonnabend beim Jugendgottesdienst in der Poststraße wird er sich verabschieden – aber am 16. Juli im Skatepark ist er nochmal mit von der Partie. Dies wird seine letzte offizielle Amtshandlung als Jugendpfarrer.

Von Margrit Hahn

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Teltow-Fläming
57811e88-cc1d-11e5-9fb5-3858ea6ed044
Babys aus Oberhavel (6)

Babys aus Oberhavel, Januar/Februar 2016

Sollte Rauchen im Auto verboten werden, wenn Kinder dabei sind?

MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg