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Teltow-Fläming Der Hosen-Knalleffekt
Lokales Teltow-Fläming Der Hosen-Knalleffekt
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00:17 29.01.2016
Karola Andrae mit der schmutzigen Hose ihres Enkels vor dem Pausenhof der Zossener Goetheschule. Quelle: Frank Pechhold
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Zossen

Wütend knallte Karola Andrae Bürgermeisterin Michaela Schreiber (Plan B) eine lehmverdreckte Hose auf den Sitzungstisch. Mit der von den Zossener Stadtverordneten lächelnd, erstaunt oder erschrocken quittierten Geste verschaffte sie sich kürzlich in der Bürgerfragestunde Gehör.

Stein des Anstoßes war der Zustand des von Goetheschule und Hort genutzten Hofes. „Der nervt mich schon eine ganze Weile“, so Andrae bei einem Vor-Ort-Termin. Seitdem zwei der drei von ihr betreuten Enkel den Hort besuchen, „sehe ich täglich, was sich dort abspielt“. Einmal spielte ihr achtjähriger Enkel auf dem matschigen Hof Fußball. „Was meinen Sie, wie die Hose, der Anorak und die Schuhe ausgesehen haben, als er nach Hause gekommen ist.“ Bis zum nächsten Tag habe sie es nicht geschafft, den gewaschenen Anorak und die klitschnassen Stiefel zu trocknen. Deshalb wollte sie von der Bürgermeisterin erfahren, ob dieses Jahr Geld zur Verfügung steht, um den Spielplatz mit einem aus rutschfesten und wasserabweisenden Matten bestehenden Mini-Fußballfeld auszustatten.

Bürgermeisterin Schreiber zufolge sei es an den Stadtverordneten, angesichts der komplizierten Haushaltssituation neue Prioritäten in den Bereichen Hochbau, Tiefbau und Sportstätten zu setzen.

Im Entwurf des Haushaltsplans 2016 habe die Verwaltung für jeden Bereich 700 000 Euro eingeplant. Wofür die ausgegeben werden, „wird nach den Runden in den Ausschüssen sowie der endgültigen Beschlussfassung des Haushalts am 9. März feststehen“.

Von Frank Pechhold

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