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Der Klang einer Ikone

Johnny-Cash-Coverband Der Klang einer Ikone

Johnny Cash ist seit zwölf Jahren tot, doch die Coverband „Four Cash“ bringt seinen Sound wieder auf die Bühne, dicht am Original. Am Sonnabend trat die Band im Strandbad Sperenberg auf.

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Steffen Jäkel, der Sänger der Band „Four Cash“, interpretiert Johnny Cash.

Quelle: Gudrun Ott (2)

Sperenberg. Der legendäre Sänger Johnny Cash starb im September vor zwölf Jahren. Nun feierte der Mann, der den Beinamen „Man in Black“ trug und einer der einflussreichsten amerikanischen Countrysänger und Songschreiber war, am Sonnabend im Sperenberger Strandbad seine Auferstehung – oder jedenfalls hörte es sich so an. Ein Konzert der Extraklasse.

Die Band „4Cash“ oder „Four Cash“ um den Sänger und Gitarristen Steffen Jäkel spielte dort Cashs Musik, Country, Rockabilly, Blues und Folk. Lieder, die vom Leben der einfachen Menschen erzählen, von Abschied und Gottvertrauen. Cash, schon zu Lebzeiten eine Ikone, erlangte Ende der 1960er Jahre mit seinen Auftritten in Strafanstalten unsterblichen Ruhm. Bis ins hohe Alter verkörperte er für Generationen das Idol eines Volkspoeten – und bis heute hat er nichts davon eingebüßt.

Mit „Ring of fire“ hatte Johnny Cash 1968 seinen größten Hit. Das Lied handelt von seiner Drogensucht und seiner heimlichen Liebe zu June Carter, die später seine Ehefrau wurde. Cash war ein Sänger, der mit seiner rauen Stimme die Countrymusik über die Grenzen Amerikas hinaus populär machte. Bernd Fassbender aus Zossen gab sich als großer Fan zu erkennen. Er hatte Cashs letztes Konzert im alten Tempodrom in Berlin gesehen.

Nach Sperenberg waren neben den eingefleischten Johnny-Cash-Fans viele Freunde der Countrymusik gekommen. Leidenschaftliche Line-Dancer waren darunter wie Brigitte Pust, Gisela Berlin, Marion Schwarz, Christiane Karnatz und zahlreiche Mitglieder des Vereins „Crazy Cowboy Dancers vom Mellensee“. Während der Himmel sich allmählich verfärbte und die untergehende Sonne die Wolken in ein rosafarbenes Licht tauchte, kamen zunächst die jüngeren Besucher auf ihre Kosten, denn die Vorband mit Max, Calvin und Vincent begeisterte mit dem Beatles-Titel „Twist and shout“ sowie mit eigenen Liedern. Da wurden Handys gezückt und Arme geschwenkt.

Die Idylle am Strandbad bemerkte auch die Hauptband: Der Schlagzeuger von „Four Cash“, Carsten Zeth, bedauerte, seine Badehose vergessen zu haben. Nicht wenigen Konzertbesuchern sah man an, dass sie den herrlichen Sommertag im und am Wasser verbracht hatten. Sie waren geblieben, um auch noch das abendliche musikalische Angebot zu genießen. Mandy Erbe aus dem nahen Fernneuendorf äußerte sich lobend über die Betreiber des Strandbades. Sie würden mit vielen guten Angeboten die Region bereichern. Ihr absoluter Cash-Lieblingssong ist natürlich „Ring of fire“. Sie musste nicht lange darauf warten. Steffen Jäkel zog das Publikum vom ersten Lied an in seinen Bann und präsentierte neben der Musik von Johnny Cash selbst auch die seiner Weggefährten.

Von Gudrun Ott

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