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Der Marktplatz als bunter Spielplatz

Kinder- und Familienfest in Zossen Der Marktplatz als bunter Spielplatz

Das zweite Kinder- und Familienfest hat am gestrigen Sonntag viele Besucher auf den Marktplatz nach Zossen gelockt. Der Verein Stadtmitte Zossen organisierte das Fest, das nicht dem Kommerz dienen soll, sondern Vereinen, Umweltschützern, Sportlern und Künstlern die Möglichkeit geben will, sich einem breitem Publikum vorzustellen.

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Clown Sven verteilte bunte Luftballons an die Kinder und Kurt Liebau (r.) vom Lokalen Aktionsplan freute sich über den Trubel auf dem Zossener Marktplatz.

Quelle: Gudrun Ott

Zossen. Der Sonntag in Zossen gehörte den Kindern. Es war das zweite Kinder- und Familienfest, das der Verein Stadtmitte Zossen veranstaltet hat. Eingeladen war die evangelische Kirche und so eröffnete Pfarrer Sandro Vogler das Fest mit einem Kindergottesdienst. Der fand auf einer Bühne statt.

„Es macht Spaß in der Sonne, so unter freiem Himmel“, freute sich der Pfarrer und begrüßte als Gast einen sprechenden Pelikan. Mit Hilfe der Handpuppe, geführt von Janek von Kaler, der Märchenfee Kati Pfau und mitspielenden Kindern, war es ein Gottesdienst der besonderen Art. Ralf Krause, Vorsitzender des vor zwei Jahren gegründeten Vereins, erklärte: „Wir Geschäftsleute haben uns zusammengefunden, um die Attraktivität der Stadtmitte zu erhöhen. Die Geschäfte hier haben geöffnet und in jedem Geschäft gibt es ein spezielles Spielangebot für die Kinder.“

Hintergrund

Der Verein Stadtmitte Zossen hat sich vor zwei Jahren aus Geschäftsleuten rund um den Marktplatz in Zossen gegründet.


Das Ziel des Vereins ist es, die Innenstadt von Zossen zu beleben und über die Stadtgrenzen hinaus für Besucher attraktiv zu machen.


Das Kinderfest wurde wegen des großen Erfolges im vergangenen Jahr in diesem Jahr fortgeführt. Auch am gestrigen Sonntag, 29. Mai, kamen erneut Hunderte von Besuchern. Das Fest soll nicht dem Kommerz dienen, sondern Vereinen, Umweltschützern, Sportlern und Künstlern die Möglichkeit geben, sich einem breitem Publikum vorzustellen.

Wegen großer Nachfrage soll Ende des Sommers ein weiteres Fest stattfinden. Nicht in der Größenordnung wie das Kinderfest. „Das sei für einen kleinen Verein nicht zu stemmen“, sagt Ralf Krause, Vereinsvorsitzender von Stadtmitte Zossen.

Die ließen sich das Mitmachen auf einem Laufzettel, verteilt von Clown Sven Reimer, bestätigen. Und der Clown erklärte auch das Verfahren, denn alle Zettel landeten in einer großen Lostrommel. Spielen rund um den Marktplatz, das müsste es öfter geben, meinten Zossener Eltern, die zum Fest sogar ihre Freunde von außerhalb mitgebracht hatten.

Schnitzeljagd und Kartoffelstempel

Da gab es die Schnitzeljagd, es waren Obst und Gemüsesorten zu raten, Tierfiguren mussten am Stand von „Aktion Tier Junior“ auf Magnettafeln den Rubriken Haus-, Nutz-, oder Wildtier zugeordnet werden. Puzzle galt es zu lösen und Kartoffelstempel zu schnitzen, Geschicklichkeit beim Heißen Draht zu beweisen oder beim Madenrennen Platz eins zu belegen. Insgesamt warteten 680 Preise vom Hubschrauberrundflug bis zum Fahrrad auf die glücklichen Gewinner. „Aber kein Kind geht hier leer aus, jeder bekommt etwas“, sagte Ralf Krause.

Vereinsmitglied Jeanette Wiese erinnerte an das vergangene Jahr: „Unser Kinderfest war so gut angekommen, dass wir beschlossen haben, es zu wiederholen.“ Unter den Fördervereinen, die sich erneut präsentierten, waren „ScHorKi“ Verein zur Förderung der Grundschule, Hort und Kitas Dabendorf und der Förderverein der Kita Bummi. Die Feuerwehr Zossen kam mit einem Löschfahrzeug, die Jugendfeuerwehr war mit einem Brandschutzmobil vor Ort. Stefan Lupp, Schiedesrichter aus Wünsdorf, der international unterwegs ist, wurde ebenso erwartet wie Boxweltmeister Arthur Abraham und der Goalball Sportler der Deutschen Nationalmannschaft Steffen Lehmann. Kurt Liebau vom Lokalen Aktionsplan stand Sanya und Mehra zur Seite. Die beiden jungen indischen Mädchen bemalten auf Wunsch mit Henna die Handflächen von Besucherinnen. Der Verein Sea Shepherd Deutschland informierte über den Schutz der Meere und deren Bewohner. „Das Anliegen unseres Vereins ist es auch, in homöopathischen Dosen bewusstseinserweiternd zu wirken“, sagt Ralf Krause.

Von Gudrun Ott

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