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Der Verkehr auf der B96 fließt wieder

Neuhof Der Verkehr auf der B96 fließt wieder

Endspurt beim Ausbau der Bahnstrecke zwischen Wünsdorf und Baruth: Am Donnerstag wurde die Brücke der B96 für den Verkehr freigegeben. Nur wenige Wochen später soll auch die Fußgängerbrücke fertig sein. Die Verantwortlichen haben den 10. Dezember im Nacken. Dann fahren zwischen Wünsdorf und Hohenleipisch wieder die Züge.

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Wolfang Koch vom Bundeswirtschaftsministerium, Staatssekretärin Ines Jesse (SPD), Bahn-Projektleiter Hans-Jürgen Kieke, Bürgermeisterin Michaela Schreiber (Plan B) und die CDU-Bundestagsabgeordnete Jana Schimke (v.l.) durchschnitten das symbolische Band.

Quelle: Foto: Christian Zielke

Neuhof. Hans-Jürgen Kieke kommt aus dem Feiern nicht mehr raus. Fast jeden Tag muss der für den Ausbau der Bahnstrecke Berlin-Dresden zuständige Projektleiter der Deutschen Bahn Bändchen durchschneiden. Mit jedem Schnitt löst sich auch die Anspannung, denn der 10. Dezember naht in großen Schritten. Dann sollen die Züge wieder auf dem seit August vorigen Jahres gesperrten Abschnitt von Wünsdorf nach Hohenleipisch fahren.

Am Donnerstag konnte Hans-Jürgen Kieke ein weiteres Häkchen im Terminplan machen und gemeinsam mit Vertretern von Bund, Land und Stadt die Brücke in Neuhof für den Verkehr freigeben. „Das ist ein besonders wichtiges Stück“, sagt Kieke. Wie wichtig die Brücke ist, haben die Menschen in Sperenberg und Lindenbrück vier Wochen lang erlebt, als die B96 aufgrund des Endspurts an der Brückenbaustelle komplett gesperrt war.

Anwohner warten sehnsüchtig auf ein Ende der Umleitung

Christian Ilk kann nun wieder vor seine Haustür in Lindenbrück treten, ohne Angst vor den großen Lkw haben zu müssen, die nun mehrere Wochen lang durch den kleinen Ort gefahren sind. „Ich bin froh, wenn nun wieder Ruhe ist“, sagt Christian Ilk.

Auf der Baustelle in Neuhof wird es noch einige Wochen laut bleiben. An der Fußgängerbrücke arbeiten die Bauleute auf Hochtouren. Dort fehlen noch Geländer, Beläge und die Anbindung an den Bahnsteig. Hans-Jürgen Kieke nutzte die Eröffnung der Straßenbrücke für ein Versprechen an Zossens Bürgermeisterin Michaela Schreiber (Plan B): „Am 24. November sehen wir uns wieder und eröffnen die Fußgängerbrücke.“

Das Land hat den Bau der Brücke gefördert

Für Michaela Schreiber war die termingerechte Fertigstellung der Brücke in Neuhof ebenfalls ein Grund, „drei große Kreuze zu machen“. „Es war extrem anstrengend“, sagte sie mit Blick auf die Menschen, die entlang der Umleitungsstrecke leben. Entscheidend sei, dass der Verkehr wieder rollt.

Ines Jesse (SPD), Staatssekretärin im Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung appellierte daran, Ideen und Vorschläge zum kürzlich vorgelegten Landesnahverkehrsplan zu machen. „Unser Ziel ist es, dass alle schneller von A nach B kommen“, sagte sie. Dazu gehöre auch finanzielle Unterstützung für die Kommunen. Deshalb hat das Land den Anteil der Stadt Zossen von 400 000 Euro mit drei Vierteln bezuschusst.

Von Christian Zielke

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