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Teltow-Fläming Der beste Blick auf die Gemeinde
Lokales Teltow-Fläming Der beste Blick auf die Gemeinde
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05:40 16.08.2016
Kathleen Fort (l.) und Beate Mevissen haben Montag einen Ausflug zum Dörferblick gemacht. Von hier kann man Schönefeld, Wassmannsdorf, Groziethen und Waltersdorf sehen. Quelle: Andrea Müller
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Schönefeld

Mit 86 Metern ist der Dörferblick eine der höchsten Erhebungen in der Region zwischen Brandenburg und Berlin. An diesem Montag haben Kathleen Fort und Beate Mevissen einen Ausflug hierher gemacht. Begeistert schauen sie auf die fast schon atemberaubende Aussicht.

Bis zum Fernsehturm in Berlins Mitte reicht der Blick, wenn es das Wetter zulässt. Quelle: Andrea Müller

Große Findlinge auf der gerade erneuerten Plattform erleichtern die Orientierung für die, die sich hier nicht auskennen. Aber Schönefeld ist mit dem neuen BER unübersehbar. Alle paar Minuten starten und landen Flugzeuge aus aller Welt. Von hier oben ist dieses Schauspiel besonders beeindruckend. Weiter hinten sieht man Möbel-Höffner im Gewerbegebiet Waltersdorf, von Waßmannsdorf erkennt man das Klärwerk ohne Mühe. Idyllisch liegt Groß Ziethen direkt vor den Hochhäusern von Berlin. Wer den Blick weiter wendet, landet schließlich mit den Augen am Fernsehturm.

Einfamilienhäuser vor Hochhausblocks: Groß Ziethen liegt direkt an der Naht zwischen Berlin und Brandenburg. Quelle: Andrea Müller

Entstanden ist der Dörferblick nach dem Krieg als Trümmerberg. Nach dem Ende der Berlin-Blockade und dem Bau der Mauer diente das Areal als Müllkippe für West-Berlin. In den 70er Jahren gestaltete man es als Naherholungsgebiet um. Der baumfrei gehaltene Gipfel gab den Blick frei hinüber in den Osten.

Findlinge auf dem Gipfel des Dörferblicks erleichtern für Ortsunkundige die Orientierung und zeigen, wo welches Dorf liegt. Quelle: Andrea Müller

Katharina Kohlbach aus Hamburg kann sich an einen Ausflug in der Schulzeit erinnern. „Fahrten nach West-Berlin wurden besonders subventioniert“, erinnert sie sich. Fast jede Schulklasse sei darum damals in die geteilte Stadt gefahren. Zum Pflichtprogramm gehörte wie sie heute noch scherzhaft sagt „Zonis gucken“ . Mit ihren Klassenkameraden habe sie das vom Dörferblick aus gemacht. „Es muss 1980 gewesen sein“, sagt die Mittfünfzigerin, die immer noch gern nach Berlin kommt. Den Blick nach Brandenburg kann sie heute ganz anders genießen.

Sie ist wie die beiden anderen Damen auch mit dem Rad hierher gekommen. Nach dem Dörferblick geht es für sie weiter durch den ehemaligen Todesstreifen an der Mauer. Der ist heute ein Park, in dem sich Radler, aber auch Spaziergänger, Walker und Hunde-Ausführer sprichwörtlich pudelwohl fühlen. Auch Pferdehöfe gibt es hier, auf denen Reiter mit den Tieren ihre Freizeit verbringen.

Der Weg zum Dörferblick wird zurzeit gebaut. Bis Oktober muss man mit Einschränkungen rechnen. Der Aussicht oben tut das keinen Abbruch. Quelle: Andrea Müller

Der Weg hinauf zum Dörferblick befindet sich unmittelbar an der „Grenze“ zwischen Rudow und Waßmannsdorf an der Waßmannsdorfer Chaussee. Er wird gerade neu gebaut, was noch bis in den Oktober hinein dauern soll. Erneuert werden auch Bänke und Papierkörbe. Dennoch ist der Gipfel über einen bequemen Spazierpfad und eine Treppe gut erreichbar. Räder können unten stehen gelassen werden. Der Parkplatz für Autos ist allerdings zurzeit wegen der Bauarbeiten gesperrt.

Von Andrea Müller

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