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Der große Traum von den Millionen

Dahmeland-Fläming Der große Traum von den Millionen

In 25 Jahren Lottogeschichte konnten sich in den Landkreisen Teltow-Fläming und Dahmeland-Fläming bereits 13 Lottospieler über einen Millionengewinn freuen. Der letzte erst im September. Und Lotto ist längst nicht mehr nur bei Älteren beliebt.

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In der Tankstelle von Monika Nötzel gab es schon einige glückliche Lottogewinner.

Quelle: Danilo Hafer

Dahmeland-Fläming. „Im Grunde hofft doch jeder darauf, dass er mal die Million abräumt“, sagt Monika Nötzel. Die 56-Jährige betreibt eine Tankstelle in Königs Wusterhausen. Seit inzwischen fast zehn Jahren können die Kunden bei ihr auch Lotto spielen. Den ein oder anderen Spieler konnte sie in den Jahren schon glücklich machen. „Wir haben regelmäßig Gewinner bei uns“, sagt Monika Nötzel stolz. Genaueres dürfe sie nicht sagen, nur so viel: die größte Gewinnsumme, die ein Spieler bei ihr getippt hatte, lag bei 77 000 Euro. Eine stolze Summe findet die Tankstellentreiberin. Neidisch sei sie dennoch nicht. „Wenn ein Kunde bei uns gewinnt, freuen wir uns wirklich mit ihm, weil viele davon Stammkunden sind“, berichtet Monika Nötzel. Nicht selten kommen Kunden nach einem Gewinn auch noch einmal zu ihr, um davon zu berichten und sich zu bedanken. Für Monika Nötzel eine schöne Geste.

80 Lottoannahmestellen in Dahmeland-Fläming

Insgesamt gibt es im Landkreis Dahme-Spreewald 43 Lotto-Annahmestellen, teilt die Land Brandenburg Lotto GmbH mit. Im Kreis Teltow-Fläming haben Kunden an 37 verschiedenen Verkaufsstellen die Möglichkeit Lotto zu spielen. In beiden Landkreisen werden wöchentlich durchschnittlich 27.000 Spielscheine, über alle angebotenen Spielarten, abgegeben. Dies seien allerdings rund tausend weniger als im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. „Die Schwankung ist vor allem Jackpot-bedingt, da diese im Jahr 2015 bis dato häufiger beziehungsweise attraktiver waren, so dass mehr Gelegenheitsspieler aktiv wurden“, erläutert Antje Edelmann, Sprecherin von Lotto Brandenburg.

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13 Lottomillionäre in 25 Jahren

Dennoch kann sich die Gewinnbilanz der hiesigen Lottospieler sehen lassen. Seit der Gründung von Lotto Brandenburg vor 25 Jahren gab es insgesamt neun Millionengewinne im Kreis Teltow-Fläming und vier im Landkreis Dahme-Spreewald. Der jüngste Millionengewinn wurde erst vor einer Woche im Landkreis Dahme-Spreewald erzielt. Dort konnte sich ein Ehepaar über rund 2,9 Millionen Euro freuen. Damit steht der Gewinn in diesem Jahr auf Platz eins, gefolgt von einem Gewinn von 427 000 Euro und einer Gewinnsumme von 100 000 Euro. Rekordverdächtig sind diese Beträge zwar schon, aber es geht noch deutlich mehr. Der höchste Millionengewinn in Dahme-Spreewald stammt vom 20. Januar 2001 und betrug umgerechnet drei Millionen Euro. Im Jahr 2013 ertippte sich dann im Kreis Teltow-Fläming ein Spieler rund 7,3 Millionen Euro. Allein seit Beginn des Jahres konnten sich in beiden Landkreisen 70 Lottospieler über Gewinnsummen über der 5000-Euro-Grenze freuen.

Kunden freuen sich auch über kleine Gewinne

Doch viele Kunden würden auch schon deutlich kleinere Gewinne glücklich machen, weiß Monika Nötzel. „Selbst wenn die Kunden nur 2,50 Euro gewinnen, ist das für sie ein Erfolg“, so Nötzel. Solche kleinen Gewinne seien auch wichtig, um bei den Kunden die Freude am Spielen zu bewahren. „Wenn die Kunden irgendwann das Gefühl haben, dass sie eh nie etwas gewinnen, hören sie auch wieder auf“, sagt Monika Nötzel.

Auch junge Menschen spielen Lotto

Betrachtet man die Spieler beider Hauptlotterien mit großen Jackpots, liegt das Durchschnittsalter der Spieler laut Lotto Brandenburg bei 51 Jahren. Besonders beliebt ist das Tippspiel bei Angestellten. Diese Berufsgruppe liegt mit 38 Prozent auf Platz eins, gefolgt von Rentnern mit 27 Prozent. Doch sei Lotto auch bei jüngeren Leuten angekommen. „Früher haben vor allem die Über-60-Jährigen Lotto gespielt. Heute habe ich auch viele Kunden, die erst 30 Jahre alt sind, das werden immer mehr“, sagt Monika Nötzel. Noch jüngere Spieler seien eher die Ausnahme. Meistens beginne das Tippen, wenn die Leute eine Familien gründen, so Nötzel. 60 Lottokunden kann Monika Nötzel täglich begrüßen.

Spielsucht ist ein Thema

Zwei- bis dreimal in der Woche geben ihre Stammkunden einen Spielschein ab. Einige kämen sogar täglich. Doch Angst, dass diese Kunden womöglich unter einer Spielsucht leiden, hat Monika Nötzel nicht. „Wer täglich spielt, muss sich mit einer Lottokarte registrieren lassen und wenn Verwandte oder Freunde das Gefühl haben, es nimmt überhand, kann die Karte auch gesperrt werden“, erläutert sie. Die meisten Kunden würden allerdings nur kleinere Geldbeträge einsetzen. „Aber manchmal setzen Leute auch 150 Euro ein, da wundert man sich dann doch ein bisschen“, sagt Nötzel.

Von Danilo Hafer

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