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Diagnose per Ultraschall

Neue Ärztin in Jüterbog Diagnose per Ultraschall

Die Internistin Kerstin Maslak-Lehmann ergänzt seit Februar das Ärzteteam Steffen Thor, Rainer Kubau und Martin Wehner in Jüterbog. Sie ist spezialisiert auf Sonografie und erstellt Diagnosen mit Hilfe eines Ultraschallgerätes.

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Kerstin Maslag-Lehmann am neuen Ultraschallgerät mit ihren Kollegen Steffen Thor, Rainer Kubau und Martin Wehner (v.l.).

Quelle: Gertraud Behrendt

Jüterbog. Die medizinische Lage in Jüterbog hat sich wieder verbessert: Seit diesem Monat ergänzt Kerstin Maslak-Lehmann die Praxis von Rainer Kubau, Martin Wehner und Steffen Thor. Inzwischen ist auch das Gerät eingetroffen, das die promovierte Internistin unbedingt benötigt. Ihr Schwerpunkt ist die Sonografie (umgangssprachlich: Ultraschall). „Das ist ein sehr schönes Verfahren, weil das Gewebe mit Schallwellen schmerz- und strahlenfrei untersucht wird“, erläutert sie.

Diese Untersuchungstechnik vor Ort spart bei der Diagnose lange Wege zu anderen Praxen und Wartezeiten. Der behandelnde Arzt kann sich sofort mit der Kollegin besprechen. „Dieser Service wird allen Jüterboger Patienten auf Überweisung durch ihren Hausarzt angeboten“, sagt Rainer Kubau, Seniorpartner der Vier-Ärzte-Praxis, einer sogenannten Berufsausübungsgemeinschaft.

Auch Kerstin Maslak-Lehmann arbeitet als Hausärztin. Die Kassenärztliche Vereinigung hat nur eine Internisten-Stelle für die Region in und um Jüterbog vorgesehen, die ist längst vergeben. Doch wegen ihrer Ausbildung darf sie Sonografie-Untersuchungen durchführen. „Als Internistin ist meine Aufgabe das Erkennen und die Behandlung von Herz-Kreislauferkrankungen, Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes, Autoimmunerkrankungen, Schilddrüsenerkrankungen, bösartige Neubildungen, Infektionserkrankungen sowie die Betreuung chronisch kranker und schwerstkranker Patienten“, erklärt sie. Vermehrt kämen Patienten in die Praxis, die unter Unverträglichkeiten litten, beispielsweise Gluten.

Studiert hat Kerstin Maslak-Lehmann in Berlin; Medizin war von Anfang an ihr Wunsch. Für die Dissertation forschte sie in der Klinik für Onkologie/Hämatologie der Charité-Campus-Mitte zur Kombination von Tumortherapien. Zweieinhalb Jahre hat sie im Benjamin-Franklin-Krankenhaus gearbeitet, zuletzt auf der Intensivstation. „Dort geht es ums Überleben. Über das Medizinische hinaus muss man Patienten und Angehörigen die Hand reichen und mit ihnen über ihr Mitspracherecht reden“, sagt sie. Zuletzt arbeitete sie vier Jahre lang im DRK-Krankenhaus Luckenwalde.

Kerstin Maslak-Lehmann stammt aus Lindow. „Ich bin hier aufgewachsen, zur Schule gegangen und hab hier meinen Mann kennengelernt. Mein Schwiegervater war mein Mathelehrer“, sagt sie. Sie plane, mit ihrem Mann und dem Hund nun von Berlin-Steglitz nach Jüterbog zu ziehen.

Rainer Kubau hat den Eindruck, dass die neue Kollegin gut ins Team passt. „Ich muss ja irgendwann mal ans Aufhören denken“, sagt der inzwischen 71-Jährige.

Von Gertraud Behrendt

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