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Teltow-Fläming Diamantene Hochzeit gefeiert
Lokales Teltow-Fläming Diamantene Hochzeit gefeiert
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20:05 17.11.2016
Das diamantene Paar: Helene und Klaus Didoff. Quelle: Margrit Hahn
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Trebbin

Helene und Klaus Didoff gaben sich am 17. November 1956 in Düsseldorf das Ja-Wort. Einen Tag später fand die kirchliche Trauung statt. Klaus Didoff stammt aus Bärenklau und ging nach seiner Lehre als Hufschmied in den Westen, wo ihm sein Onkel eine Stelle bei Ford in Köln vermittelte.

Er: „Ich wusste gleich, dass sie die Richtige ist.“

Zur Hochzeit brachte seine Mutter Geflügel vom eigenen Hof mit, damit etwas Ordentliches auf den Tisch kam. „Damals in den Nachkriegsjahren gab es ja nicht so viel“, sagt Klaus Didoff. Seine Frau lernte er durch die Johannische Kirche kennen. „In Düsseldorf gab es eine Kirchengemeinde und eine Jugendgruppe. Bei einer Wanderung habe ich mich in sie verliebt. Ich wusste gleich, dass sie die Richtige ist“, sagt der 83-Jährige. Dass sie fast zwölf Jahre älter war als er, störte ihn nicht. Die Hochzeit wurde im kleinen Kreis gefeiert. Die Braut, die ein hellblaues Kleid trug, war im siebten Monat schwanger.

1963 zog die Familie nach Berlin und vor 16 Jahren nach Glau. Vor fünf Jahren erkrankte Helene Didoff an Demenz. Ihr Mann kümmerte sich all die Jahre zu Hause sehr fürsorglich um sie. Doch die jahrelange Pflege hatte ihn an den Rand seiner Kräfte gebracht und so lebt Helene Didoff seit drei Monaten im Trebbiner Awo Pflegeheim Wiesengrund. Sie bekommt täglich Besuch und wird oft zum Kaffeetrinken nach Hause geholt.

Sie: „Das wir nicht auseinandergegangen sind, ist doch ein Zeichen.“

Zur diamantenen Hochzeit wünschte sie sich ein Essen mit der Familie. Besonders gern mag sie Süßes in allen Variationen. Dass sie nun schon seit 60 Jahren verheiratet sind, freut die 94-jährige. „Dass wir nicht auseinandergegangen sind, ist doch ein Zeichen“, stellt die in Pommern geborenen Helene Didoff fest.

Die Familie ist sehr musikalisch und so wurde am Donnerstag auch gemeinsam gesungen. Klaus Didoff spielte jahrelang im Bläserchor der Johannischen Kirche. Sein Musiklehrer hat ihm einst eine eigenen Partitur geschrieben. Allerdings konnte er sich eine teure Klavierausbildung finanziell nicht leisten. Dafür spielte er später Tenorhorn. Auch die drei Kinder, vor allem die Töchter Veronika und Christina haben die musikalisches Ader des Vater geerbt.

Von Margrit Hahn

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