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Teltow-Fläming Diamantene Jubilare in Trebbin
Lokales Teltow-Fläming Diamantene Jubilare in Trebbin
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04:50 18.03.2016
Die diamantenen Eheleute Käte und Willi Schmidt in Trebbin. Quelle: Elinor Wenke
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Trebbin

„Vor 60 Jahren um diese Zeit hatten wir Glatteis“, erinnert sich Käte Schmidt aus Trebbin noch ganz genau. Am 17. März 1956 haben sie und ihr Willi sich im Stadthaus in der Trebbiner Bahnhofstraße das Jawort gegeben. Am Donnerstag feierte das Paar im Kreis der Familie diamantene Hochzeit.

Vor 60 Jahren schien die Sonne und auf den Gehwegen begann es langsam zu tauen, weiß Willi Schmidt (84) noch. „Aber es war ganz schön kalt in meinem leichten blauen Hochzeits-Kleidchen und einer losen Jacke“, ergänzt Käte Schmidt (78). Sie war gerade noch 18 Jahre alt und bereits mit Töchterchen Petra schwanger. „Es wurde Zeit zum Heiraten, aber wir waren auch schon seit zwei Jahren zusammen“, erzählt sie.

Beide aus kinderreichen Familien

Käte Schmidt war das zehnte von zwölf Geschwistern und musste als Kind mit ihrer Familie aus Schlesien flüchten. Ihr Bräutigam stammte aus Malchin in Mecklenburg. Er kam ebenfalls aus einer kinderreichen Familie und arbeitete bei der Bahn. „An einem Bau-Zug haben wir uns 1953 in Trebbin kennengelernt und sind seitdem zusammen. Es war wohl Liebe auf den ersten Blick“, berichtet die diamantene Braut. Heute gehören drei Kinder, sechs Enkel und sieben Urenkel zur Familie, in der, wie das Paar glücklich sagt, der Zusammenhalt nie verloren ging.

Selbst ein Haus gebaut

Eine hohe Schulbildung blieb in den Nachkriegsjahren auf der Strecke, auch einen Beruf hatten die Eheleute nicht erlernt. „Trotzdem haben wir immer hart gearbeitet und sparsam gelebt“, sagt Käte Schmidt. Er bei der Bahn, sie war unter anderem in der Fleischerei König und im Kindergarten angestellt und arbeitete 20 Jahre lang als Haushaltshilfe für das Schriftsteller-Ehepaar Wera und Claus Küchenmeister in Siethen. Im Jahr 1976 zogen Schmidts in ihr selbst erbautes Haus in Trebbin, wo sie es sich noch heute gemütlich machen.

Käte Schmidt näht und strickt für ihr Leben gern und hat sich alles selbst beigebracht. Den Haushalt hält sie eigenständig in Ordnung und kocht jeden Tag. Ihr Mann bewirtschaftet den Garten und baut unter anderem Kartoffeln, Zwiebeln, Möhren, Bohnen, Gurken und Erdbeeren an. Ab und zu machen sich beide Eheleute zu einer Fahrradtour auf. Willi Schmidt hört nicht mehr so gut, doch damit kann seine Frau umgehen. „Ich male ihm einfach alles auf, damit er es versteht“, erzählt sie.

Von Elinor Wenke

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