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Die Arche Noah in Baruth

Familientag des Kirchenkreises Zossen-Fläming Die Arche Noah in Baruth

Beim Familientag in Baruth drehte sich alles um die Arche und um ihren Erbauer Noah. Den Kindern wurde spielerisch die Geschichte aus der Bibel näher gebracht. Es wurde ein Theaterstück aufgeführt, an dem rund 120 Kinder mitgewirkt hatten.

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Die Kinder beteiligten sich an der Oxfam-Aktion „Hühner für Afrika“.

Baruth. Beim Familientag des Evangelischen Kirchenkreises Zossen-Fläming drehte sich am Sonnabend alles um die Arche Noah. Los ging es morgens um zehn Uhr in der St. Sebastian-Kirche von Baruth. „Kirchliche Kinderchöre führten ein Singspiel auf“, sagt Diakon Thomas Meinders, der die Arbeit mit Kindern leitet. In dem Stück „Käpt’n Noah und die fast vergessenen Holzwürmer“ war das Thema die Rettung vor der Sintflut. „120 Kinder haben mitgewirkt, wir hatten 300 Zuschauer“, so Meinders.

Anschließend ging es ein paar Schritte hinüber von der Kirche zum Baruther Schloss. Hier warteten verschiedene Stände auf die Besucher. Basteln, Musik, Geschichten erzählen, Interessantes rund ums Thema Wasser – alles war möglich.

Der 30. Mai war nicht zufällig für die Veranstaltung gewählt. „Wir haben sie ganz bewusst in die Nähe des Kindertags, des 1. Juni, gelegt“, sagt Meinders.

Für die Kinder ging es mit Noah weiter. Sie konnten sich an dem Bau einer Arche beteiligen. Mitarbeiter der Firma Sik-Holzgestaltung aus Langenlipsdorf hatten die Teile vorgefertigt. Als die Kleinen sie zusammengesetzt hatten, kam ein Spielgerät zum Klettern heraus. Bug und Kajüte deuten die Form der Arche an. „Die Arche“, so Meinders, „wird in den kommenden Tagen im Freizeitheim in Paplitz fest einbetoniert.“

Parallel dazu unterstützte der Kirchenkreis Zossen-Fläming eine Aktion der Entwicklungsorganisation Oxfam, speziell ein Projekt von „Oxfam Unverpackt“. Es hilft Menschen in Afrika, sich eine Existenz zu sichern. Das Motto: „Hühner für Afrika“. Kinder und Eltern haben Geld gesammelt. 700 Euro kamen bei einem eigens organisierten Spendenlauf zusammen.

Afrikanische Bauern erhalten von der gespendeten Summe Hühner. „Eins kostet neun Euro, mit dabei sind Futter sowie Mittel für die medizinische Versorgung der Vögel“, weiß Meinders . Die kleine Schar, so die Idee, soll sich vermehren und den Bauern Nutzen bringen. Beim Familientag haben die Kinder Hühner auf Papier ausmalen können, die Eltern noch einen Beitrag gespendet. Krönender Abschluss des Tages war ein Erlebnis in Anlehnung an die biblische Noah-Geschichte: Kinder durften echte Tauben fliegen lassen.

Von Dietrich von Schell

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