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Die Ausstellung für jedermann

Leiga Blankenfelde Die Ausstellung für jedermann

Zum 15. Mal präsentieren sich in Blankenfelde Hobbykünstler bei der Ausstellung „Leiga“ des Blankenfelder Kulturvereins. Das Prinzip ist einfach: Mitmachen kann jeder, thematisch wie technisch ist alles erlaubt. 49 Hobbykünstler zeigen diesmal ihre Werke. Bis September sind sie zu sehen.

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Cornelius Katzer bei der Eröffnung der „Leiga“.

Quelle: Krischan Orth

Blankenfelde. Geiger Cornelius Katzer geht auf die Knie. Mit dieser besonderen Geste wollte der Musiker den Damen in der Blankenfelder Alten Aula eine besondere Ehre erweisen. Stets zum Muttertag startet der Blankenfelder Kulturverein die kreisoffene Hobbykünstlerausstellung „Leiga.“ Der Erste Geiger des Kammerorchesters Berlin hatte gemeinsam mit seiner Frau Katharina Katzer am Sonntagnachmittag die musikalische Eröffnung übernommen.

Die Ausstellung findet in diesem Jahr zum 15. Mal statt, außerdem gibt es den Blankenfelder Kulturverein seit 25 Jahren. Das Prinzip der Schau ist einfach: „Thematisch und technisch wird nichts ausgeschlossen“, erklärt Siegrid Sohr, Vorsitzende des Kulturvereins. „Jeder kann ausstellen.“ „Leiga“ ist dabei die Abkürzung für Leihgabe, konkret die Leihgabe der Kunstobjekte an den Verein für die Dauer der Ausstellung.

49 Künstler stellen aus

Vor 15 Jahren waren 18 Künstler angetreten. Im vorigen Jahr präsentierten bereits 40 Künstler eine Auswahl ihres Schaffens. „49 Künstler stellen in diesem Jahr aus“, berichtet Sohr. Das ist Rekord. Die Zahl der Teilnehmer steigt in jedem Jahr. Von neun bis 90 Jahren sind viele Generationen an Hobbykünstlern vertreten.

Stellvertretend für alle Teilnehmer wurden am Sonntag die Veteranen geehrt, die seit der ersten „Leiga“ dabei sind. Dazu gehört Grit Ritzel. Sie zeichnet mit Pastellfarben Porträts. „Engel“ und „Schmetterlingsmädchen“ heißen ihre beiden ausgestellten Zeichnungen, in denen der flüchtige Ausdruck von Licht, Schatten und Mimik auf Papier gebannt ist. Schon ihr Großvater habe gemalt, berichtet sie.

Theresa Otromka zeigt Tonfiguren

Mit zwei Tonfiguren, die an steinzeitliche Frauendarstellungen erinnern, ist Theresa Otromka vertreten. Sie fertigt seit gut 30 Jahren Figuren. „Alles Handarbeit“, erklärt sie. Für sie ist der Werkstoff und das künstlerische Engagement selbstverständlich, besonders seitdem die Kinder ausgezogen sind. „Ich muss immer was tun“, sagt sie.

Gleich die ganze Familie mit dem Künstlervirus angesteckt hat Silvia Kley. Auch sie stellt regelmäßig seit der ersten „Leiga“ aus. Das Echo zu ihren Bildern sei so erfreulich gewesen, dass sie das Malen intensiviert habe. Sie malt vor allen Dingen Landschaften in Öl. „Ich habe mich immer weiterentwickelt“, sagt sie. Derzeit bereitet sie sich mit der Familie auf die nächste Ausstellung in Luckenwalde vor. Ihr Mann wird Musik machen, ihre Tochter Gedichte vortragen.

„Es war ein Bedürfnis von mir, etwas mit Farben auszudrücken“, beschreibt Gerda Nicolajewski ihre Motivation zum Malen. Sie hat Ende der 70er damit angefangen. Bis heute ist sie aktiv in einem Berliner Kunstverein. Denn: „Ich lerne immer noch.“

Info: Die Ausstellung in der Alten Aula ist bis September zu sehen.

Von Krischan Orth

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