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Teltow-Fläming Die Badesaison ist eröffnet
Lokales Teltow-Fläming Die Badesaison ist eröffnet
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04:43 07.05.2016
Im Strandbad Neue Mühle in Königs Wusterhausen ist die Badesaison schon eröffnet worden. Quelle: foto: Gerlinde Irmscher
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Dahmeland-Fläming

Auch wenn es zu Anfang der Woche nicht danach aussah – an diesem Wochenende beginnt in vielen Strand-, Frei- und Spaßbädern der Region die Saison. Rettungsschwimmer, Badestellen- und Wassersportbetreiber bereiten sich auf die Gäste vor, hier und da haben die ersten Neugierigen auch schon am sonnigen ersten Maiwochenende vorbeigeschaut. Laut Deutschem Wetterdienst könnten die Temperaturen immerhin auf mehr als 24 Grad steigen – das Wasser allerdings dürfte immer noch kühle zehn bis elf Grad messen.

Mangel an Gelegenheiten gibt es in der Region Dahmeland-Fläming nicht, wenn es um das Thema Baden geht. 19 staatlich geprüfte Badestellen listet allein der Landkreis Teltow-Fläming auf. Hinzu kommen außerdem noch sechs Freibäder und natürlich viele inoffzielle, aber nicht weniger reizvolle Badestellen.

Übersicht

Eine Übersicht über die Badestellen, die von den Gesundheitsämtern der Landkreise regelmäßig überprüft werden, findet sich auf den Homepages www.teltow-flaeming.de und www. dahme-spreewald.de.

Eine Liste mit sämtlichen Badestellen im Land Brandenburg findet sich auf

www.badestellen.brandenburg.de. Dort sind auch die aktuellen Messwerte zur Wasserqualität sowie Namen und Kontaktadressen der Betreiber hinterlegt.

Zusätzliche Informationen zu Badestellen sowie Boots- und Kajakvermietungen im Altkreis Königs Wusterhausen finden sich auf der Seite www.dahme-seen.de.

Hilfreich, aber weniger detailliert für die Region ist die Seite www.seen.de, die ebenfalls viele Bademöglichkeit in der Region auflistet.

Ansprechpartner zum Thema sind auch die Touristeninformationen der Landkreise und der Kommunen. Diese betreiben schließlich noch eigene Badestellen unabhängig von den Landkreisen.

Im Landkreis Dahme-Spreewald gibt es 15 Badestellen, die während der Saison vom Gesundheitsamt regelmäßig auf die Wasserqualität hin geprüft werden, hinzukommen auch Seen und Badestellen, die von den Gemeinden betreut werden. Zum Beispiel der Große Zeschsee, der 41 Hektar groß zwischen Baruth, Wünsdorf, Teupitz und Töpchin liegt und von der Stadt Zossen verwaltet wird. Seine Wasserqualität wurde in den vergangenen Jahren von europäischen Stellen mehrfach als ausgezeichnet bewertet.

Stadt betreibt Neue Mühle dieses Jahr selbst

Das Strandbad Neue Mühle am Krimnicksee in Königs Wusterhausen wird in diesem Jahr sogar von der Kommune selbst betrieben. Bis 2015 war dort das DRK am Ruder, es hat die Leitung nun allerdings an die Stadt zurückgegeben. Für die kommende Saison soll ein neuer Betreiber gefunden werden, aber vorerst muss das Neue-Mühle-Team mit weniger Personal auskommen – und die Gäste folglich mit kürzeren Öffnungszeiten. Montags wird das Strandbad in dieser Saison geschlossen bleiben, dienstags bis freitags ist es von 13 bis 19 Uhr geöffnet, an Wochenenden und Feiertagen dann von 10 bis 19 Uhr.

„Wir haben die Saison eigentlich schon am 1. Mai eröffnet und da kamen auch schon die ersten Gäste, haben geschaut und sich informiert“, sagt Karola Werner, die Leiterin des Strandbads. „Die Rutsche wird dann am 15. Mai geöffnet, da muss noch ein bisschen Lack ausgebessert werden. Die Komplettsanierung hatten wir schon im vergangenen Jahr.“ Baden kann man im Strandbad aber jetzt schon, und am Sonnabend findet dort der 16. Drachenbootcup von Königs Wusterhausen statt, 44 Teams sind angemeldet.

ASB sichert Drachenbootcup

Abgesichert wird das Wassersportereignis von Rettungsschwimmern des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB). Um die 30 Aktive zählt der ASB in der Region, die haben während des Winters jeden Samstag im Wildauer Wildorado trainiert und nun ihre Prüfung abgelegt: „Unter den 30 sind einige, die den Rettungsschein jetzt zum ersten Mal machen, aber auch viele Auffrischer“, sagt Peggy Heydick, die Sprecherin des ASB. Alle zwei Jahre müssen die Helfer die Prüfung wiederholen.

Gefeiert wird dann zur Saisoneröffnung am 15. Mai an der ASB-Rettungsstation Kiez am Hölzernen See in Gräbendorf, wenn neue und erfahrene Retter ihre Ausweise bekommen. Peggy Heydick freut sich besonders über die 30 Kinder, die in diesem Jahr neu einsteigen: „Das ist schon eine stattliche Zahl und es wäre schön, wenn einige davon später in die Fußstapfen der Großen treten.“ Schwimmen können die Neun- bis Zehnjährigen schon, nun sollen sie auch Spaß am Rettungsschwimmen entwickeln: „Manche lassen sich nach zwei oder drei Jahren in höheren Kursen zu Rettungsschwimmern ausbilden“, erläutert Peggy Heydick.

Wasserskipark an sieben Tagen geöffnet

Wasserfest sollte man auch für den Besuch des Zossener Wakebord- und Wasserskiparks sein. Der ist von diesem Wochenende an sieben Tage die Woche durchgehend geöffnet – und das bis zum Oktober. An den Wochenenden läuft der Betrieb schon seit dem 9. April: „Bisher sind aber vor allem Stammgäste gekommen“, sagt Andreas Leonhard, der den Wasserskipark 2007 eröffnet hat. „Wenn es jetzt warm wird, rechnen wir aber auch mit Gästen, die unseren Wassersport lernen wollen.“ Die kämen zu etwa gleichen Teilen aus Berlin und aus der Region, so Leonhard.

Es ist ein volles Programm, das der 40-Jährige dem Publikum bietet: Ausrüstung für Wakeboard und Wasserski, dazu Kurse für Kinder, Anfänger und Fortgeschrittene, ein Geschäft für Ausrüstung sowie Gastronomie, Strand und Parties zu jedem Anlass. „Es ist ein hartes Geschäft, weil wir alles in den Sommermonaten erwirtschaften müssen“, so Leonhard.

Das Wetter immerhin scheint Badbetreibern und Sonnenhungrigen an diesem Wochenende gewogen zu sein. Die Chancen stehen gut, dass der Frühsommer in den kommenden Tagen erhalten bleibt.

Von Martin Küper

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