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Die CDU eröffnet den Bürgermeisterwahlkampf

Rangsdorf Die CDU eröffnet den Bürgermeisterwahlkampf

2011 konnte Rangsdorfs Bürgermeister Klaus Rocher (FDP) noch auf die Unterstützung der CDU rechnen. Damit ist es nun vorbei. Aus Unzufriedenheit über Rochers Amtsführung und die Zusammenarbeit in der Gemeindevertretung wollen die Christdemokraten 2019 mit einem eigenen Kandidaten ins Rennen ums Rathaus gehen.

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2019 wird der neue Chef im Rangsdorfer Rathaus gewählt.

Quelle: Christian Zielke

Rangsdorf. Zwei Jahre vor der Bürgermeisterwahl eröffnet die Rangsdorfer CDU den Wahlkampf. Sie möchte 2019 einen eigenen Kandidaten aufstellen. „Wir haben vier Bewerber, die in Frage kommen“, sagt Tassilo Soltkahn, der Vorsitzende des Gemeindeverbands. Wer letztlich ins Rennen geht, soll sich im kommenden Jahr entscheiden. 2011 hatte die CDU noch die Kandidatur von Klaus Rocher (FDP) unterstützt. Darauf könne der derzeitige Bürgermeister künftig nicht mehr zählen.

CDU ist unzufrieden mit Rochers Amtsführung

Grund dafür ist auch die Unzufriedenheit der CDU mit Rochers Amtsführung. „Herr Rocher sucht sich ständig neue Mehrheiten“, sagt Jürgen Muschinsky, der Mitgliederbeauftragte der Rangsdorfer CDU. Projekte wie der Ausbau von Winterfeldallee, Reihersteg und Seebadallee seien begonnen, aber nicht zu Ende geführt worden. Das frustriert die Rangsdorfer CDU. Dazu komme die schwierige Situation in der Gemeindevertretung, wo CDU und FDP oft gegensätzlicher Ansicht sind. „Die FDP hat sich gegen seine Zusammenarbeit mit uns entschieden“, wirft Tassilo Soltkahn den Liberalen vor. Dem Bürgermeister hält er vor, aus der derzeitigen angespannten Haushaltslage Kapital für die nächste Wahl schlagen zu wollen. „Es ist nicht die Aufgabe der Gemeindevertreter, Finanzierungsvorschläge zu machen. Das muss der Bürgermeister tun“, sagt Soltkahn. Rochers Hinweise, dass für viele Vorhaben kein Geld im Haushalt sei, verursache Panik unter den Gemeindevertretern, so dass sich viele Fraktionen nicht mehr trauten, Dinge zu fordern.

Mitgliederzahl hat sich nach Austritten stabilisiert

Nicht nur nach außen, sondern auch nach innen stellt sich die Rangsdorfer CDU neu auf. Seit Gründung der Mittelstandsvereinigung im Frühjahr habe man viele Unternehmer aus dem Ort gewonnen. Matthias Müller, der Vorsitzende der Mittelstandsvereinigung, übernimmt in diesem Jahr die Organisation des beliebten Rangsdorfer Weihnachtsmarkts. Auch bei den Mitgliederzahlen konnte sich der Gemeindeverband stabilisieren. Erst kürzlich sind zwei neue Mitglieder eingetreten. Jürgen Muschinsky verhehlt nicht, dass es infolge der Flüchtlingsdiskussion auch Austritte gab. Derzeit hat die CDU in Rangsdorf 36 Mitglieder.

Von Christian Zielke

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