Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Teltow-Fläming Die Dannaer sind sich einig
Lokales Teltow-Fläming Die Dannaer sind sich einig
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:19 12.11.2017
Ortsvorsteherin Silke Schulze (l.) und ihr voraussichtlicher Nachfolger Eckehart Tries (r.). Quelle: Foto: Isabelle Richter
Anzeige
Danna

Am Dienstagabend zog es zahlreiche Dorfbewohner aus Danna in das Gemeinschaftshaus. Dort gab es eine wichtige Nachricht zu verkünden. Silke Schulze hört zum Ende des Jahres auf.

Silke Schulze braucht ab sofort mehr Ruhe

Die 50-Jährige ist ein bekanntes Gesicht im Dorf. Seit 2004 setzt sie sich als Ortsvorsteherin im Namen der Dorfbewohner für den Ortsteil der Gemeinde Niedergörsdorf ein. So sorgte sie unter anderem dafür, dass die Freiwillige Feuerwehr in Danna erhalten bleibt.

Doch für sie ist nun Schluss. „Ich habe die Entscheidung nicht leichtfertig getroffen, aber aus der Sicht meines Arztes soll ich zurücktreten. Ich habe mich in letzter Zeit übernommen“, begründete Silke Schulze ihren Rücktritt. Ihre aktuelle Amtsperiode läuft noch bis 2019.

Übernehmen soll bis dahin – und vielleicht sogar langfristig – Eckehart Tries. Das wurde bereits vorher intern unter den Einwohnern festgelegt. „Er wurde gut angenommen und engagiert sich immer mehr. Ecki, wir machen das“, sagte einer der Dorfbewohner.

Der Zugezogene kommt bei den Einwohnern gut an

Der neue Wunschkandidat ist nämlich kein gebürtiger Dannaer. „Ich bin 1963 in Aachen geboren und in Sindelfingen aufgewachsen“, sagt er. Um Psychologie und Informatik zu studieren, zog er nach Berlin. Anschließend arbeitete er viele Jahre in der Hauptstadt und in Potsdam.

1996 ließ er sich das erste Mal in Danna nieder, besuchte dort aber nur zeitweise sein Grundstück. Trotzdem nimmt er seit Jahren am Dorfgeschehen teil.

Im vergangenen Jahr meldete er dann auch seinen Wohnsitz in Danna an. „Ich habe mehrfach überlegt, ob ich bleibe. Dann gab es bestimmte Leute, die mir gut gefallen haben und so langsam habe ich mich eingelebt“, so Eckehart Tries.

Erste gute Nachricht für den Nachfolger

Obwohl er sich erst noch in die neue Position hereinfinden muss, hat sich Eckehart Tries bereits ein paar Ziele gesetzt. Um das Miteinander in Danna auch weiterhin zu stärken, möchte er die Feste unbedingt weiterführen. „Wenn was ist, du hast ja meine Nummer“, kündigte Silke Schulze ihre Unterstützung an.

Darüber hinaus wünschen sich die Dannaer seit langem, dass ihr viel genutztes Dorfgemeinschaftshaus auf Vordermann gebracht wird. Dazu brachte Hauptamtsleiterin Andrea Schütze gute Nachrichten mit.

Demnach soll es im kommenden Jahr neue Tische und Stühle geben. Außerdem erklärte sie: „2019 wird der Grundstein für die Sanierung des Hauses gelegt.“ Obwohl Bürgermeister Wilfried Rauhut (parteilos) für Ende des Jahres 2018 seinen Ruhestand angekündigt hat, werde er die vorbereitenden Maßnahmen zur Sanierung einleiten. Die erste gute Nachricht für Eckehart Tries.

Ob er letztendlich der neue Ortsvorsteher in Danna wird, entscheiden die Gemeindevertreter. „Wenn die Leute aber selbst jemanden vorschlagen, wird sich kein Gemeindevertreter dagegenstellen“, erklärte Andrea Schütze.

Von Isabelle Richter

Klausdorf bekommt eine neue Ortsmitte. Die Baupläne dafür können aktuell sowohl im Rathaus als auch im Internet öffentlich eingesehen werden. Ortsvorsteher Bernd Kosensky (UWG) ist begeistert von dem Projekt. Auch Ortsbeirat und Bauausschuss geben grünes Licht für die großflächigen Wohnbauvorhaben an der Zossener Straße.

12.11.2017

Pendlerströme und Umweltverträglichkeit – wie bekommen das Wirtschaft, Kommunen und Verbraucher angesichts künftiger Verkehrsströme im südlichen Berliner Umland in den griff?

11.11.2017

Vertreter von fünf Glaubensrichtungen diskutierten am Dienstag im Gemeinderaum der Luckenwalder Petrikirche über ihr Verhältnis zu Deutschland und informierten über ihre Glaubensgrundsätze. Dabei herrschte Einigkeit unter den Geistlichen über die Rolle ihrer Religionen in der Gesellschaft. Dieser interreligiöse Dialog sollte fortgesetzt werden, so die Gäste.

11.11.2017
Anzeige