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Die Gefahr im Netz

Jüterbog Die Gefahr im Netz

Die B-Team-Tour macht Halt in Jüterbog. Das Projekt klärt mit Workshops, Info-Ständen und einer Foto-Aktion über Falschmeldungen und Hassreden im Internet auf.

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Das B-Tour-Team machte am Freitag Halt auf dem Jüterboger Marktplatz.

Quelle: foto: Isabelle Richter

Jüterbog. Ein großer Würfel mit der Aufschrift „Gegen Hate-Speech & Fake-News“ sorgte am Freitagnachmittag auf dem Jüterboger Marktplatz für Aufsehen. Bei der B-Team-Tour ziehen sieben Jugendliche noch bis Ende nächster Woche durch weitere Städte in Brandenburg, um die Gesellschaft mithilfe von Workshops, Info-Ständen und einer Foto-Aktion für das Thema zu sensibilisieren.

Neue App gibt Hassrednern eine bedenkliche Plattform

Falschmeldungen und sprachliche Ausdrucksweisen, die den Hass gegenüber bestimmte Personen anheizen sollen, sind mittlerweile nicht mehr nur aus den Medien oder der Politik bekannt.

Gerade Schüler seien davon immer häufiger persönlich betroffen, erklärt Claudio Lehmann. Sie werden im Internet angefeindet oder verbreiten falsche Gerüchte. Neben Facebook und Instagram bietet derzeit vor allem die App „Tellonym“ Hassrednern eine bedenkliche Plattform. Dort können Nutzer unbekannt ihre Kommentare ablassen, und die fallen nicht immer freundlich aus.

Ida Wiesigstrauch berichtet, eine Schülerin hätte während eines Workshops erzählt, sie habe dort Nachrichten wie „Geh dich umbringen“ und Ähnliches erhalten. Solche anonym verfassten Texte machen es dem Opfer schwer dagegen vorzugehen.

Quellenkontrolle gegen Falschmeldungen

Die Aktionshelfer versuchen den Schülern jedoch zu vermitteln, wie sie sich richtig verhalten, wenn sie Anfeindungen gegen andere über das Netz selbst mitbekommen. Darüber hinaus sollten sie nicht alles glauben, was in sozialen Netzwerken veröffentlicht wird. „Wenn man etwas liest, was sich potenziell zu krass anhört, sollte man sich die Quellen genauer ansehen“, empfiehlt Patrick Lühlow.

Auch Claudio Lehmann unterstützt die Aktion. Der 28-Jährige sagt: „Ich habe drei Geschwister und möchte nicht, dass ihnen so etwas widerfährt.“

Von Isabelle Richter

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