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Teltow-Fläming Die Helfer auf vier Pfoten
Lokales Teltow-Fläming Die Helfer auf vier Pfoten
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10:18 03.07.2015
Ausstellungsinitiator Rainer Schlösser begrüßte zur Eröffnung Christine Theiss, Weltmeisterin im Kickboxen und Rettungshundeführerin. Quelle: Foto: DRK
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Luckenwalde

Im Luckenwalder Haus des Ehrenamtes beim DRK-Kreisverband Fläming-Spreewald dreht sich zumindest im Foyer zurzeit alles um die Vierbeiner. „Helfer auf vier Pfoten – Rettungshunde“ heißt die neue historische Ausstellung, die vom Leiter des Luckenwalder Rotkreuz-Museums, Rainer Schlösser, gestaltet wurde. Er hat Exponate und Utensilien, Informationen und Fotos aus allen Himmelsrichtungen zusammengetragen.

So sind neben Texten und Installationen auch der klassische Bernhardiner mit Rumfass vor einer Winterlandschaft, eine Meißner Porzellanskulptur oder der lebensgroße Blinden-Schäferhund mit seinem Herrchen zu bestaunen.

Als prominente Besucherin konnte DRK-Kreispräsident Dietmar Bacher zur Ausstellungseröffnung die Weltmeisterin im Kickboxen und TV-Moderatorin Christine Theiss begrüßen. Sie ist selbst als ehrenamtliche Rettungshundeführerin im Arbeiter-Samariter-Bund aktiv. Zweimal pro Woche nimmt sie sich Zeit, um mit ihrer Boxerhündin zu trainieren.

Die Initiative, Hunde im Sanitätsdienst einzusetzen, ging hauptsächlich von Deutschland aus. Früh belegt ist die Anbindung der Rettungshundearbeit an das Rote Kreuz. 1893 wurde in Aachen der Deutsche Verein für Sanitätshunde gegründet. „Ihre erste große Bewährungsprobe hatten die Rettungshunde im Ersten Weltkrieg“, berichtete DRK-Kreisverbandschef Harald-Albert Swik. Heute sind die Helfer auf vier Pfoten fester Bestandteil im Rettungswesen und Katastrophenschutz – im Deutschen Roten Kreuz ebenso wie in anderen Organisationen.

Die Ausstellung richtet den Blick auch in die Gegenwart. Die Rettungshundestaffel des DRK-Kreisverbandes verfügt laut Swik derzeit über fünf geprüfte und einsatzbereite Rettungsteams mit 15 Hunden. Sie müssen jedes Jahr erneut eine Prüfung ablegen. „Im vorigen Jahr wurden sie mehr als 100 Mal zu Einsätzen gerufen und konnten sechsmal eine vermisste Person finden“, berichtete Swik.

Zu den Ausstellungsbesuchern in dieser Woche zählte Dagmar Biener. Die Potsdamerin arbeitet als Schulsozialarbeiterin beim DRK. Sie war mit ihrem Terrier-Mix „Pedro“ gekommen, mit dem sie als Therapiehund an der Förderschule in Ludwigsfelde Schüler betreut. „Ein Hund kann in der Therapie oft mehr erreichen als ein Mensch“, sagte sie und freut sich über die detaillierte Ausstellung.

Info: Die Ausstellung ist bis zum 18. September in der Neuen Parkstraße 18 zu besichtigen. Der Eintritt ist frei.

Von Elinor Wenke

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