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Die Ladiner in Jüterbog

Schunkel-Stimmung Die Ladiner in Jüterbog

In der Jüterboger Wiesenhalle sind am Sonnabend die „Ladiner“ aufgetreten. Die volkstümliche Gruppe sorgte mit ihren Schlagern für gute Stimmung unter den Besuchern – und konnte Stargast Lena Valaitis auf der Bühne begrüßen.

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„Die Ladiner“ beim Auftritt in der Jüterboger Wiesenhalle.

Quelle: Butsch

Jüterbog. „Sie haben so schöne Texte“, sagte Christine Höhnke. Die junge Frau war am Sonnabend mit ihren Eltern zum Konzert in die Jüterboger Wiesenhalle gekommen, um das Duo „Die Ladiner“ zu erleben.

Tatsächlich boten Johann Stuffer und Otto Demetz, die zu den derzeit bekanntesten und erfolgreichsten Interpreten des volkstümlichen Schlagers gehören, in ihren Liedern nicht nur heile Welt . Mit zahlreichen ihrer Titel bezeugen sie Respekt vor älteren Menschen, oder vor Menschen, die uneigennützig für andere da sind.

Kostproben im rätoromanischem Ladinisch

So zollten die rund 300 Konzertbesucher Liedern wie „Beuge dich vor grauem Haar“, mit dem „Die Ladiner“ 2004 den Grand Prix der Volksmusik gewannen, oder „Hinter der Wolga“, in dem der Vater besungen wird, der sieben Jahre in russischer Gefangenschaft verbringen musste, großen Applaus. Natürlich wurden am Sonnabend auch die Liebe und die schöne Heimat gepriesen. Die Heimat der beiden Musiker ist Südtirol, wo sie im Grödener Tal, in dem das rätoromanische Ladinisch gesprochen wird, zu Hause sind. Einige Kostproben bot das Duo. Besonders beeindruckend war eine Version des Gefangenenchors aus Verdis Nabucco mit dem ladinischen Text „Verkaufe deine Heimat nicht“.

Ein Höhepunkt des Konzerts war der Auftritt einer Grande Dame des deutschen Schlagers – die über 70-jährige Lena Valaitis machte nicht nur eine Superfigur auf der Bühne, sondern beeindruckte auch mit markanter Stimme, mit der sie ihre großen Hits wie „Johnny Blue“ und „Ein schöner Tag“ sang. Mit Bravo-Rufen gefeiert wurde auch Nicol, die 19-jährige Tochter von Johann Stuffer. Sie sang mit ihrem Vater unter anderem „Ein letztes Mal an deiner Hand“. Die Konzertbesucher ließen es sich zum Schluss nicht nehmen, mit den „Ladinern“ klatschend und schunkelnd zu „feiern wie Gott in Südtirol im Ladiner Land“.

Von Matthias Butsch

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