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Teltow-Fläming Die Liebe zum Kontrast
Lokales Teltow-Fläming Die Liebe zum Kontrast
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00:15 14.01.2014
Joachim Hewener liebt den Mix moderner Möbel und Antiquitäten. Seine Wohnung teilt er sich mit seinen beiden Vierbeinern. Quelle: Kathrin Burghardt
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Jüterbog

Wer das Kaffeehaus „Kleine Försterei“ am Markt in Jüterbog besucht , der kennt Joachim Heweners Einrichtungsstil, ohne je seine Wohnung gesehen zu haben. Der ehemalige Gastwirt sammelt seit Jahren Kunst und Antikes und hat bis heute seine Spuren in dem Café hinterlassen. Besucher schätzen die gemütliche Atmosphäre.

„Das war lange Zeit mein zweites Wohnzimmer“, sagt der leidenschaftliche Gastgeber heute, „ich habe es deswegen genauso eingerichtet, wie ich mich zu Hause auch wohlfühlen würde.“ Wer in der Gastronomie arbeite, weiß, wie viele Stunden man am Arbeitsplatz verbringt – „da sollte er schön sein“. Kräftezehrende Arbeitszeiten waren im vorigen Sommer jedoch der Grund, warum er die Geschäftsleitung aufgab.

Zurzeit schreibt er an einem Buch, um über seine Erfahrungen mit dem berühmten „König Kunde“ zu berichten, verrät er. Es soll vor allem um die Kunst und Schwierigkeit des Gästebewirtens gehen, sagt er und schmunzelt. Eine inspirierende Schreibwerkstatt hat er sich in Jüterbog geschaffen: Seine Wohnung ist ein einziges Sammelsurium aus Kunstgegenständen, Keramik, Büchern, Vasen und Erinnerungsstücken seiner Reisen. „Gemütlichkeit gemixt mit Besonderem“, versucht er selbst seinen Stil in Worte zu fassen. „Besucher bleiben, genau wie Gäste der ,Kleinen Försterei’ gewöhnlich staunend im Eingangsbereich stehen, um all die Eindrücke des Raumes wahrnehmen zu können“, sagt Hewener.

In der gesamten Wohnung finden sich kleinere und größere Skulpturen, Vasen, Bilder und Erinnerungsstücke, hier ein Blick in die Küche. Quelle: Kathrin Burghardt

So stehen in seiner Wohnung antike Vasen neben modernen Glaskaraffen, Biedermeiermöbel ergänzen Retrosessel und Pop-Art-Gegenstände – ein gewaltiger Mix aus allen Epochen der Kunstgeschichte ist im ganzen Raum zu bestaunen. „Ich wurde schon ganz oft gefragt, was das Geheimnis eines solchen Raumes ist, das ist aber ganz simpel: Ich umgebe mich gern mit Dingen, die ich mag“, beschreibt er sein Gestaltungs- und Einrichtungsprinzip. Nur eine Regel gibt es, an die er sich hält: „Ich setze gern auf Kontraste und kombiniere etwas Altes mit Neuem“, sagt er. Ein Gemälde im modernen Stil setzt er in einen üppigen, goldfarbigen Barockrahmen in Szene. Klassische Malereien hingegen lässt er gern ohne Rahmen an der Wand. „Der Mix macht es, und schon hat man mehr Pfiff in der Wohnung“, sagt Joachim Hewener. Für etwaige Einrichtungstipps steht er Interessenten gern zur Verfügung.

Woher er seine Vorliebe für die außergewöhnlichen Kunstkombinationen hat, kann er schnell erklären. „Meine Familie war von klein auf an wie ein Sammelsurium aus verschiedensten Einflüssen für mich: Ich bin Schwabe, der an der französischen Grenze aufwuchs, mit einem Onkel aus Ägypten, der antike Teppiche sammelte“, erzählt er. „Genüsse und schöne Dinge standen da immer im Vordergrund. Zudem hat mich das Berlin der 1970er und 1980er Jahre sehr geprägt“, fügt Hewener hinzu. Sein liebstes Stück ist übrigens ein „Egg Chair“, ein eiförmiger Sessel aus den 1960ern. Auch wenn er seine Wohnung regelmäßig umdekoriert, „der Sessel bleibt immer mein Favorit“.

Von Kathrin Burghardt

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