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Die Luba feiert silbernes Jubiläum

Woltersdorf Die Luba feiert silbernes Jubiläum

Vor 25 Jahren als Auffanggesellschaft für arbeitslose Luckenwalder Volltuch-Mitarbeiter gegründet, mauserte sich die Luba zur Beschäftigungs- und Aufbaugesellschaft und zum jetzigen Sozialbetrieb. Trotz schwieriger wirtschaftlicher Situation wurde am Sonnabend das silberne Jubiläum gefeiert.

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Geschäftsführer Jörg Kräker sowie ehemalige und aktuelle Mitarbeiter feierten am Sonnabend das 25-jährige Bestehen der Luba.

Quelle: Elinor Wenke

Woltersdorf. Trotz schwieriger Situation, weil das Unternehmen gerade ein Sanierungsverfahren durchläuft, stand beim Silber-Jubiläum der Luckenwalder Beschäftigungs- und Aufbaugesellschaft (Luba) am Sonnabend in der Walkmühle Woltersdorf vor allem eines im Vordergrund: das Feiern. „Es soll ein fröhlicher Abend werden, an dem kulinarische Genüsse und Spaß im Mittelpunkt stehen“, sagte Geschäftsführer Jörg Kräker.

Rund 80 Gäste waren zur Jubiläumsfeier in die Walkmühle gekommen

Rund 80 Gäste waren zur Jubiläumsfeier in die Walkmühle gekommen.

Quelle: Elinor Wenke

Die Luba habe sich von der Auffanggesellschaft der ehemaligen Tuchfabrik zur Beschäftigungs- und Aufbaugesellschaft und zum heutigen Sozialbetrieb entwickelt, sagte Kräker. In den letzten 25 Jahren habe man viele Maßnahmen für Arbeitslose angeboten. „Mit bis zu 350 Hilfebedürftigen wurde zeitgleich in Projekten gearbeitet. 42 Prozent der von uns betreuten 4000 Menschen konnten in Arbeit oder Ausbildung gebracht werden. Mehr als 50 Millionen Euro Fördermittel wurden in die Region geholt“, sagte Kräker. Angesichts der Langzeitarbeitslosigkeit und der Flüchtlingssituation sieht Kräker die Luba noch immer in der Pflicht und auf dem Weg zum Inklusionsbetrieb.

Zauberer Peter Kersten (M) führte Hans Buchner (l) und Gerald Bornschein aus dem Publikum mit einem Kartentrick hinters Licht

Zauberer Peter Kersten (M.) führte Hans Buchner (l.) und Gerald Bornschein aus dem Publikum mit einem Kartentrick hinters Licht.

Quelle: Elinor Wenke

Eingeladen waren neben Gründungsmitgliedern und Mitarbeitern auch Geschäftspartner und die drei Gesellschafter Kreis, Stadt Luckenwalde und Gemeinde Nuthe-Urstromtal. Vom Landkreis ließ sich niemand blicken und Bürgermeisterin Elisabeth Herzog-von der Heide (SPD) musste kurzfristig absagen. Sie schickte aber ein Grußwort und würdigte darin die „Respekt gebietende, wechselvolle Unternehmensgeschichte“. „Sähe man die 800 Jahre der Stadt als einen Tag an, so wäre die Luba bereits 45 Minuten mit von der Partie“, erklärte sie. Jedem der 71 Luba-Mitarbeiter spendierte die Stadt eine Rose.

Luba-Geschäftsführer Jörg Kräker dankt Mitarbeiterin Viola Karcher

Luba-Geschäftsführer Jörg Kräker dankt Mitarbeiterin Viola Karcher.

Quelle: Elinor Wenke

Zu den Gästen gehörte auch Helga Fedtke (72). Nach dem Volltuch-Aus arbeitslos geworden, begann sie 1992 als Busfahrerin auf der von der Luba initiierten Stadtbuslinie und war bis 2002 auf Achse. „Es war eine schöne Zeit“, resümiert sie, „und ich bewundere den Mut von Jörg Kräker, die Luba durch alle Höhen und Tiefen zu führen.“

Für kulturelle Kost sorgte am Sonnabend der schon zu DDR-Zeiten als „Zauber-Peter“ bekannte Peter Kersten mit seinen Tricks. Die kulinarische Kost lieferte die Luba-Küche mit Spezialitäten aus Bali.

Von Elinor Wenke

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