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Teltow-Fläming Die Lust am Lesen fördern
Lokales Teltow-Fläming Die Lust am Lesen fördern
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00:30 20.05.2018
Der Kinderbuchautor Rüdiger Bertram (M.) besuchte die Trebbiner Schüler und las ihnen in der Aula aus seinem Buch vor. Quelle: Foto: Margrit Hahn
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Trebbin

Auf seiner Lesereise durch Brandenburg machte der Kinderbuchautor Rüdiger Bertram am Mittwoch Station in Blankensee und Trebbin. In der Grundschule in Blankensee begeisterte er mit seiner lebendig erzählten Geschichte „Frieda Kratzbürste“ vor allem die Jüngeren. In Trebbin kamen die Schüler der 5. und 6. Klassen auf ihre Kosten.

Die Malversuche des Kinderbuchautors. Quelle: Margrit Hahn

Der 50-jährige Kölner hat bisher insgesamt 70 Kinder- und Jugendbücher verfasst. Dazu gehören die acht Coolman-Bände. Aus dem allerersten las er den Trebbiner Mädchen und Jungen vor. Doch zuvor erfuhren die Schüler, warum Bertram lieber schreibt als malt. „Ich kann überhaupt nicht malen“, so Bertram. Und ließ seinen Worten Taten folgen. Die Hauptfigur seines Buches, der zwölfjährige Kai, sah eher schlecht als recht aus. Da ist es schon besser, Bertram arbeitet auch künftig mit seinem Freund und Stammillustrator Heribert Schulmeyer zusammen. „Wir haben früher im selben Haus gewohnt. Das war praktisch, wir konnten uns schnell absprechen. Ich hätte ihn heute gern mitgebracht aber er malt schon am neuen Buch“, sagte der Autor.

Sehr lebendig gestaltete Rüdiger Bertram seine Lesung. Quelle: Margrit Hahn

Den Fünft- und Sechtsklässlern gefiel die Art der Buchlesung. Rüdiger Bertram saß nicht am Tisch und rasselte seinen Text herunter, sondern Schritt umher, gestikulierte mit den Armen und drückte hin und wieder auf eine Klingel, die er mitgebracht hatte. „Comic-Romane sind schwer vorzulesen, deshalb klingele ich an der Stelle, wo ein Comic kommt“, erklärte Bertram.

Coolman existiert nur im Kopf

Die Geschichte handelt vom Sechstklässler Kai, der nur eins möchte – so sein, wie die anderen. Doch er hat einen unsichtbaren Begleiter, Coolman, den keiner sehen kann und der nur im Kopf von Kai auftaucht. Coolman sorgt für peinliche aber auch lustige Situationen.

„Besonders im Alter zwischen 10 und 15 Jahren wissen die meisten nicht, wo sie hingehören“, sagte Bertram. Deshalb seien Peinlichkeiten programmiert. „Man muss sich nur erinnern, wie man sich damals selbst gefühlt hat“, fügt er hinzu. Er wünschte sich, dass seine Zuhörer Lust am Lesen gefunden haben und bedankte sich bei Anika Heyer, der Leiterin der Trebbiner Stadtbibliothek für die Einladung.

Von Margrit Hahn

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