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Teltow-Fläming Die Narren sind los
Lokales Teltow-Fläming Die Narren sind los
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00:17 28.01.2016
Das Dabendorfer Prinzenpaar Enrico I. und Beatrice I. mit seinem Hofstaat am Sonnabend in der Kantine des Funkwerks. Quelle: Ott
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Dabendorf/Kallinchen

Die Karnevalssession in der Region nimmt ordentlich Fahrt auf: Am Wochenende fanden gleich in mehreren Orten Veranstaltungen der Narren statt.

So in der Kantine des Funkwerks in Dabendorf. Bernd Freier, Präsident des Dabendorfer Karneval Clubs (DKC), stimmte seine Mitglieder mit dem Hinweis auf die kommenden Wochen ein, dass jetzt die schönste Jahreszeit sei – und das nicht nur, weil Prinz Enrico I. für alle närrischen Tage die Kussfreiheit verkündete und sogleich vor aller Augen seine schöne Prinzessin Beatrice I. küsste. Und während der Kinderprinz Benjamin I. noch etwas schüchtern dreinschaute, nannte seine elfjährige Prinzessin Sophie I. selbstbewusst die zwei wichtigsten Dinge des Karnevals, nämlich Frohsinn und Heiterkeit. Ganz im Sinne des Mottos „Das Smartphone hat heut’ Pause, der DKC macht eine Sause“ amüsierten sich die Gäste in der gut besuchten Kantine bis spät in die Nacht. Schatzmeister Olaf Manthey nannte die Veranstaltung fröhlich „Dorfkarneval“, denn schließlich sei man in Dabendorf. Zudem trat das Männerballett auf. Dessen Mitglied Ralf Große gab gleich noch seine Weisheit zum Karneval preis: „Es ist eine gute Gelegenheit, positiv zu denken. Das Leben ist hart genug.“

Im Alten Dorfkrug Kallinchen trafen sich am Sonnabend die Narren des Karneval Clubs Kallinchen. Der vermutlich kleinste Verein der Region, er hat nur 50 Mitglieder, feierte mit großem Programm. Hier unterhielten die „Dancing Devils“, „Die verrückten Hühner“, „Dancing Butterflys“, das Männerballett und die „Turner“ ihr Publikum. Wobei nicht nur die Vereinsvorsitzende Kathrin Schulze gleich in mehrere Rollen schlüpfte. Die OP-Schwester sieht den Karneval als „Spaß, Freude und Ausgleich zum Beruf.

Stefanie Jedig als Pandabär und Frank Esselbach als Rotkäppchen wurden in Kallinchen für die besten Kostüme ausgezeichnet. Quelle: Ott

Wie viele Mitglieder des Vereins ist auch der zweite Vorsitzende, Thomas Schmidt, Mitglied bei der freiwilligen Feuerwehr. Seit 20 Jahren tanzt der heute 50-Jährige im Männerballett. „Unsere Männer tanzen super“, schwärmte Christine Kabsch. Sie war bislang im Verein für die Garderobe verantwortlich und hatte ihrem tanzenden Freund Roberto Warnke immer gern zugesehen. Diesmal schlüpfte auch sie ins Kostüm.

Als Allrounder entpuppte sich Marco Schmidt. Der 26-Jährige verstärkte nicht nur das Männerballett, er war auch in der Gruppe der Mädchen, in der Garde und als Sänger dabei. Bereits in der dritten Saison zeigte Tanzmariechen Selina ihr Können. Die 13-Jährige hatte ihre ersten Tänze selbstständig einstudiert, was ihr nicht nur die Anerkennung ihrer Mutter Nicole Klostermann einbrachte. Selinas Tanzlehrerin Kerstin Piesker lobte: „Selina ist voller Ideen und mit Leidenschaft bei der Sache.“ Die Saalpolizisten des KCK, Karsten Köhler und Sven Warnke, wählten Stefanie Jedig als Pandabär und Frank Esselbach als Rotkäppchen mit den besten Kostümen aus.

Von Gudrun Ott

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