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Teltow-Fläming Die Sprache der Jugend
Lokales Teltow-Fläming Die Sprache der Jugend
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09:24 31.08.2015
Die studierte Bühnenbildnerin Talissa Mehringer. Quelle: Fotos: Gudrun Ott (2)
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Ludwigsfelde

Am Sonnabend trafen sich in Ludwigsfelde wieder Graffiti-Künstler zum schon traditionellen Graffiti-Open-Air. Organisiert und ins Leben gerufen wurde das beliebte Event von Stadt und DRK. Viele junge Leute kamen auch der Musik wegen. „Kimoe“, „Kafvka“ und der „Coconut Beatclub“ sorgten abends für ausgelassene Stimmung.

Der Nachmittag gehörte den Kindern. Sie konnten zur Spraydose greifen und unter Anleitung eigene Graffiti-Kunst auf bereitgestellten Leinwänden produzieren. Marion Krawielicki, Koordinatorin der Kinder- und Jugendarbeit des DRK in Ludwigsfelde, sagte: „50 Kinder haben diesmal Leinwände bemalt, aber angemeldet hatten sich wie immer viel mehr Kinder, als wir annehmen konnten.“

Manch Ludwigsfelder kam, um nur mal vorbeizugucken, wie Detlef Brückner. Er stieg von seinem Fahrrad und suchte gleich das Gespräch mit Trick Fruit, der eine Säule unmittelbar an der Potsdamer Straße neu gestaltete. Der schottische Künstler hatte seine Freundin Talissa Mehringer mitgebracht. Die Mexikanerin, Bühnenbildnerin und Filmschaffende, arbeitete am hinteren Widerlager. „Ich habe mich von meinen Träumen inspirieren lassen. Zwei surrealistische Monster sind im Entstehen,“ erklärte die 31-Jährige.

Graffiti-Künstler und Kirchenmaler Christian Schulz aus Halle war schon im vergangenen Jahr dabei. Auf seiner Säule ist diesmal ein riesiger Pilz zu sehen, der sich im Wasser spiegelt. Schulz erzählte, er wolle am Abend noch nach Frankfurt weiter, wo er am nächsten Tag mit Freunden eine legale riesige Wand gestalten werde. Er betonte das Wort legal, denn von illegalen Spray-Aktionen hält der junge Mann mit den sanften Augen nichts.

Eine der Vorlagen für die Kunst an den Betonsäulen. Quelle: Gudrun Ott

Seit sieben Jahren sind die Säulen unter der Autobahnbrücke bebildert, aber manchmal werden sie illegal beschmiert und dann von Künstlern neu gestaltet. „Wir schauen nach beschädigten Bildern und wählen solche Säulen fürs Open Air aus“, erläuterte Berufssprüher Daniel Ihrke. Der hochgewachsene Berliner bietet Workshops und leitet seit Jahren das Ludwigsfelder Projekt. „Zwischen einem Jahr und drei Jahren bleiben die Bilder an den Säulen, bevor sich ein neuer Künstler mit eigenem Werk ihrer annimmt“, so Ihrke, der vor fünf Jahren als Teilnehmer des Ludwigsfelder Events begann, Marion Krawielicki kennenlernte und seitdem als Projektleiter fungiert.

Die Materialkosten für die Bilder belaufen sich pro Säule zwischen 50 und 100 Euro, weiß Felix Unterberg. Der Potsdamer malt schon lange in Ludwigsfelde. Am Sonnabend teilte er sich eine Säule mit Dirk Weismann aus Basel. Während Weismann Wappen und Münster seiner Heimatstadt kreativ umsetzte, malte Unterberg mit schönem Schwung die Bahnlinie am Berliner Alexanderplatz.

Von Gudrun Ott

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