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Die Top Ten aus Teltow-Fläming

Musikwelt Die Top Ten aus Teltow-Fläming

Die zehn Besten stehen fest. Solosänger, Gruppen, singende DJs und Bands aus dem Landkreis Teltow-Fläming nahmen am Song-Contest 2016 teil. Wie beim großen „Deutschland sucht den Superstar“ gilt: „no limits“ – Alter und Musikrichtung waren egal. Herausgekommen ist eine bunte Mischung aus Rock, Pop, Volksmusik und sakraler Musik.

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Alex Kubiak vom Radiosender Flämingwelle will die Teilnehmer des Song Contest auch später noch unterstützen.

Quelle: Margrit Hahn

Luckenwalde. Die Top Ten des Teltow-Fläming Song Contest stehen fest. In den vergangenen Wochen haben sich Bands, Sänger und Chöre aus dem Landkreisbeworben, die der Ansicht sind, eine gute Stimme zu haben. Wie beim großen „Deutschland sucht den Superstar“ galt: „no limits“ – Alter und Musikrichtung sind egal.

Die Top Ten

Folgende Bands sind in den Top Ten:

1. Ausrast-Ellis mit Comedy

2. Sissi Dorneburg mit Pop

3. Tom Wendler mit sakraler Musik

4. Major C mit Balladen

5. Georg Stengel mit Pop

6. Corinna Boborowski mit Gesang

7. Band Søne mit Hartrock

8. Fläming Duo mit Volksmusik

9. Carmen Schroll Aktionskünstlerin

10. Happy Tones mit Pop/Gospel

„Ich erlebe bei Festen in der Umgebung viele Sänger, die mit Lust und Freude die Bühne erobern“, sagt Alex Kubiak vom Radiosender Flämingwelle. Manchmal müsse man die Leute zu ihrem Glück zwingen. Und so entstand die Idee gemeinsam mit Sandra Staroste, die als Rapperin unter dem Künstlernamen Sisa Sandra auftritt, einen solchen Gesangswettbewerb zu starten (die MAZ berichtete). Sisa Sandra nahm nicht am Wettbewerb teil, da sie sowohl zur fünfköpfigen Jury gehörte als auch die Live-Veranstaltungen mit den Siegern moderieren wird.

Bunte Mischung – von Schlager bis Pop

Die beiden Hauptinitiatoren hatten auf eine bunte Mischung – von Schlager über Rock und Pop, Jazz, Klassik bis hin zur Chormusik gehofft. Und das ging in Erfüllung. „Es ist schwer gefallen, eine Auswahl zu treffen. Doch die Top Ten stehen jetzt fest“, so Kubiak. Er freut sich, dass alles dabei ist von Rock und Pop bis hin zu sakraler Musik. Inzwischen wurden die zehn Besten benachrichtigt. Zu ihnen gehören Sissi Dorneburg aus Kolzenburg, die bei „The Voice Kids“ im Fernsehen teilnahm, sowie Georg Stengel aus Jüterbog, der bei „The Voice of Germany“ dabei war.

Mitte Mai startet die zweite Runde. Dann kommen alle zehn ausgewählten Bands und Solokünstler ins Tonstudio und den Song noch einmal nach zu produzieren, damit alle die gleiche Chancen haben. „Wir wollen aber auch hinter die Kulissen schauen und erfahren, was sich hinter den Interpreten verbirgt. Jeder bekommt eine Stunde Sendezeit, um sich vorzustellen. Ich bin gespannt über die Lebensgeschichte, die sich hinter jeden einzelnen verbirgt“, fügt Kubiak hinzu. Die Interviews führt Sandra Staroste.

Im Juni treten die Kandidaten gegeneinander an

Im Juni geht es dann in die heiße Phase. Dann gibt es drei Liveveranstaltungen und die Kandidaten treten gegeneinander an. Es kann live vor Ort und per Internet gevotet werden. Der Sieger präsentiert sich dann am 16. Juli zum Straßenfest in der Käthe-Kollwitz-Straße. „Beim Straßenfest im vergangenen Jahr sind wir vom Erlebnishof in der Käthe-Kollwitz-Straße 4 nicht so richtig zum Zuge gekommen“, sagt Kubiak. Deshalb soll diesmal die Bühne direkt vor dem Gebäude mit Radiosender und Gaststätte aufgebaut werden. Kubiak wünscht sich, dass für die Luckenwalder in Sachen Kultur generell mehr getan wird. „Es gibt etliche Künstler, die sich nicht einbringen, weil sie glauben, es bringt hier nichts und sie müssten es in Berlin versuchen.“ Über den Gesangswettbewerb haben die Ausrichter festgestellt, das es viel musikalisches Potenzial gibt. „Das schlummert unter der Bettdecke. Leider wird seitens des Kulturamtes zu wenig unternommen, um dieses Potenzial zu fördern“, bedauert Kubiak. Der Luckenwalder wäre mit seiner Comedyfigur Annemarie Finkel beispielsweise gern zum Luckenwalder Turmfest auftreten, doch hat man ihm diese Chance nicht eingeräumt. „Dann erfreue ich eben die Leute in anderen Städten“, sagt er.

Von Margrit Hahn

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