Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Teltow-Fläming Die Unterbringung funktioniert
Lokales Teltow-Fläming Die Unterbringung funktioniert
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
02:15 17.02.2016
Klaus Rocher, FDP-Kreischef und Bürgermeister von Rangsdorf, bei seinem Beitrag zur Flüchtlingsproblematik. Links: der Großbeerener FDP-Ortsvorsitzende Jan Bartoszek. Quelle: Foto: Laude
Anzeige
Großbeeren

Die Flüchtlingsproblematik stand im Mittelpunkt des Neujahrsempfangs des FDP-Kreisverbandes Teltow-Fläming, zu dem am Freitagabend in den Großbeerener Ortsteil Kleinbeeren eingeladen worden war. In der Gemeinde sind 160 Flüchtlinge untergebracht.

Jacqueline Krüger, Vorsitzende des Landesfachausschusses für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Familie der FDP, sagte, die Unterbringung funktioniere – nachdem die organisatorischen Probleme der Anfangszeit überwunden wurden – in der Gemeinde sehr gut. Parteien, Vereine und Kirche würden sich engagieren. „Ohne die Ehrenamtlichen würde nichts funktionieren“, bekräftigte auch der FDP-Kreisvorsitzende und Bürgermeister von Rangsdorf, Klaus Rocher. An Beispielen verdeutlichte er allerdings auch, dass es bei der Registrierung der Flüchtlinge Probleme gibt. Seinen Ausführungen zufolge gibt es zuweilen Unklarheiten darüber, ob ein Flüchtling schon im Erstaufnahmelager Eisenhüttenstadt registriert wurde oder irgendwo anders oder noch gar nicht.

Nadine Patzer vom Verein Flüchtlingshilfe Großbeeren, die als Gast an der FDP-Veranstaltung teilnahm, äußerte sich zu einigen Vorbehalten aus der Bevölkerung. Beispiel: Die Flüchtlinge könnten sich „Markenklamotten“ leisten. Menschen, die vor Kriegshandlungen fliehen, seien nicht per se arm, sagte Patzer dazu. Sie machte auch darauf aufmerksam: Syrer sind nicht gleich Syrer; anders als das flache Land sei die Hauptstadt Damaskus durchaus westlich geprägt. Patzer beklagte, dass die vom Bund finanzierten Integrationskurse für Flüchtlinge, die mit einem Bleiberecht rechnen können, nur bis zum Sprachniveau B1 führen. Dafür sind 600 Unterrichtsstunden vorgesehen. Für eine Berufsausbildung ist aber B2 nötig, das sind etwa 300 bis 400 Stunden mehr.

Der Chef des brandenburgischen FDP-Landesverbandes, Axel Graf Bülow, sagte am Rande des Empfangs, bei seinen Reisen durchs Land spüre er, dass sich die Partei wieder im Aufwind befinde. Der „katastrophale Zustand“ bei den letzten Wahlen, bei denen die Liberalen weder Landtags- noch Bundestagsmandate gewinnen konnten, sei Vergangenheit. Die Zahl der Mitglieder sei mit knapp 1200 stabil geblieben. Am 19. März findet in Wildau ein Landesparteitag statt.

Von Stephan Laude

In Blankenfelde-Mahlow werden alle Kräfte für den Endspurt mobilisiert: Nur noch bis Donnerstag sind Unterschriften zum Volksbegehren gegen die dritte BER-Startbahn zulässig. Große Sorgen machen den Initiatoren des Begehrens die rund 1 000 Briefwahlunterlagen, die bisher noch nicht zurückgeschickt wurden.

15.02.2016

Neue Literatur entdecken: Die Bibliothek Blankenfelde gab verpackte Bücher und Tonträger aus, damit schöne Romane, die nicht unbedingt in den Bestsellerlisten auftauchen, Beachtung bekommen. Die Aktion kam gut an, Bibliotheksleiterin Heike Richter freute sich über das rege Interesse der Leser.

17.02.2016

Der Verein Live in Lu präsentierte die Berliner Band „Frankie Goes To Liverpool“ im Klubhaus Ludwigsfelde – viele Besucher ließen sich von den Beatles-Klassikern inspirieren und schwangen das Tanzbein. In Zukunft sollen regelmäßige monatliche kulturelle Veranstaltungen im einstigen Ballettsaal stattfinden.

17.02.2016
Anzeige