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Teltow-Fläming Die Urstromtaler zurück im „Haus“
Lokales Teltow-Fläming Die Urstromtaler zurück im „Haus“
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00:25 01.03.2018
Angeführt vom Urstromtaler Prinzenpaar ging es einmal quer durch den Saal. Quelle: Foto: Isabelle Richter
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Altes Lager

„Urstromtal Helau“ hieß es am Samstagabend erneut im Kulturzentrum „Das Haus“ in Altes Lager. Zum zweiten Mal in Folge zog dort der Woltersdorfer Karnevalsverein in den großen Saal ein, um den Gästen sein diesjähriges Programm zu präsentieren.

Obwohl die Karnevalssaison bereits am 14. Februar mit dem Aschermittwoch endete, feierten „Die Urstromtaler“ einfach froh und munter weiter. Wegen der kurzen Saison mussten sie ihr Programm in diesem Jahr ein wenig nach hinten verschieben. Karnevalspräsident Ingo Drewes findet aber: „Karneval kann man eigentlich das ganze Jahr feiern.“

Viel Unterstützung aus Niedergörsdorf

Auch den Besuchern machte das nichts. Verkleidet als Fred Feuerstein oder als FBI-Agentin verfolgten sie mit Freude die Auftritte der Urstromtaler. Denn mit den Wolterdorfer Narren hat „Das Haus“ seinen passenden Deckel in Sachen Karneval gefunden.

Das zeigte auch die große Unterstützung aus der Gemeinde Niedergörsdorf. Allein vierzig Karten hatte die Freiwillige Feuerwehr Altes Lager für den Abend reserviert.

Kein Lampenfieber in Sicht

Das Motto der Urstromtaler lautete in diesem Jahr „Ob jung, ob alt, ob arm, ob reich – im Karneval sind alle gleich“. Und dabei blieben beim Publikum wirklich keine Wünsche offen. Vom glamourösen Auftritt der Damen in schillernden Roben bis hin zu den älteren Herren im Charlie-Chaplin-Look war wirklich alles dabei.

Seit Abschluss der letzten Saison ging es für die Karnevalisten ans Proben. Präsident Ingo Drewes führt die 45 Erwachsenen und 15 Kinder im Verein seit vier Jahren an. Der 54-jährige gab sich kurz vor dem großen Auftritt, auf den so lang hingearbeitet wurde, gelassen. „Ich bin inzwischen gar nicht mehr so aufgeregt. Mit der Zeit ist das schon Routine“, berichtete Drewes.

Und auch bei seinen Kollegen war von Lampenfieber kaum etwas zu spüren. Im Gegenteil: Die „Lästerschwestern“ hatten vor allem für die männlichen Gäste im Saal noch ein paar lockere Sprüche drauf. „Was nützen dir 100 Watt im rechten Arm und 100 Watt im linken Arm, wenn inne Mitte doch keene Birne brennt“, bekam ein Mann aus dem Publikum zu hören. Darauf folgte aus allen Ecken nur ein lautes Grölen.

Polonaise mit dem Prinzenpaar

Herzhaftes Gelächter gab es auch beim Auftritt der „Wild Boys“ als Spice Girls. Mit Perücke und Minirock ließen sie, wenn auch etwas steif, ordentlich die Hüften kreisen und mussten am Ende sogar noch eine Zugabe hinterherschieben.

Etwas hoheitlicher ging es da eher beim Auftritt des Prinzenpaares zu. Doch bei der guten Stimmung im Saal ließ sich dann selbst der Adel zu einer Polonaise hinreißen.

Von Isabelle Richter

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