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Teltow-Fläming Die ersten Stipendiaten im Künstlerhaus
Lokales Teltow-Fläming Die ersten Stipendiaten im Künstlerhaus
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03:05 08.02.2018
Gemeinsame Gesprächsrunden gehören im Künstlerhaus zum Alltag. Auch Besucher sind jederzeit willkommen. Quelle: Uwe Klemens
Wiepersdorf

Die Künstlersaison im Wiepersdorfer Schloß ist eröffnet. Neun der insgesamt 31 in diesem Jahr erwarteten Künstler haben bereits in der ersten Februarwoche ihre Quartiere und Ateliers bezogen und freuen sich auf die vor ihnen liegende, jeweils zwei- bis dreimonatige Schaffenszeit. Stipendiengeber in diesem Jahr sind die Bildungs- und Kulturministerien Brandenburgs und des Saarlands, die Kulturstiftung Rheinland-Pfalz, sowie das Österreichische Bundeskanzleramt.

Wiepersdorf im besten Licht

Unüberhörbar beim erstmaligen Treffen in großer Runde waren die Neugier auf das, was sich die Künstlerkollegen anderer Genres für ihre Wiepersdorfer Zeit so vorgenommen haben, und die Euphorie, mit der jeder selbst ans Werk gehen möchte. „Wiepersdorf gilt in Künstlerkreisen als renommiertes Haus und was wir hier bereits in den ersten Tagen erleben durften, ist tatsächlich beeindruckend“, schwärmt die in Schneeberg geborene und heute in Berlin und Frankreich lebende Malerin Ulrike Seyboth. „Das Auffälligste ist, dass es hier ganz viel JA gibt und auf unsere Wünsche eingegangen wird“, sagt die 47-Jährige, die nach Wiepersdorf gekommen ist, um das „Brandenburger Licht und seine Auswirkungen zu erforschen und in Bildern und Collagen festzuhalten“, wie sie sagt.

Mit offenen Augen die Region erkunden

Mit offenen Augen die Region erkunden will auch ihre Künstlerkollegin Sibylle Prange. „Meine Vorstellungen von dem, was ich hier machen werde, sind eigentlich ganz klassisch und ich bin selbst gespannt, was mir so begegnet“, sagt die 48-Jährige, die in Berlin und Brandenburg zu Hause ist.

Deutlich weiter war die Anreise des Brasilianers Ricardo Eizirik, der kompositorisch mit den Absurditäten des Alltags beschäftigen möchte. Dem fotografischen Werk seines Landmanns Ren Hang widmen möchte sich der Chinesische Tonsetzer Hang Su mittels moderner, chinesischer Kompositionstechnik.

Jüdischer Friedhof gehört zu den Themen

Die Potsdamer Malerin Marianne Gielen ist derzeit die Einzige, die Schloss und Umgebung bereits durch private Besuche kennt. Angetan von einem Besuch auf dem Jüdischen Friedhof in Meinsdorf, hat sie sich diesen nun als Thema vorgenommen.

Neugierig auf die Begegnung mit Besuchern sind alle Künstler. Jede ersten Sonntag im Monat werden sie beim „Treffpunkt Gartensaal“ Auskunft über ihr Schaffen geben. Am 4.3. um 15 Uhr ist dazu die erste Gelegenheit. Atelierbesuche nach Vereinbarung unter 033746/6990 sind auch außerhalb dieser Zeit möglich.

Von Uwe Klemens

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