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Die handmade Session im Nuthepark

Luckenwalde Die handmade Session im Nuthepark

Einst war es ein kleines Open-Air-Konzert. Inzwischen ist es das zweitgrößte Spekatakel in Luckenwalde nach dem Turmfest. Die Session am Musicshop im Nuthepark bot dieses Mal Musik von 13 regionalen Amateur-Bands diverser Stilrichtungen.

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„Choons“ mit Sängerin Maxi Kerber und Gitarrist Torsten Bohne.

Quelle: Iris Krüger

Luckenwalde. Super Stimmung auf zwei Bühnen: Der Auftritt von 13 Bands vor begeisterten Besuchern war am Freitag im Nuthepark zu erleben. Die Vielfalt der Musikstile garantierte, dass jeder Gast auf seine Kosten kam. Von Jazz über Pop, Blues, Rock bis hin zu Heavy Metal war alles dabei.

Regionale Bands sorgen für persönliche Bindungen

Die Bands, die am Freitag auf den Bühnen am Musicshop zu erleben waren, stammten vorwiegend aus der Region. Dazu zählten unter anderem die „Jazzfreunde“, „Choons“ oder die „Familienband“. Die weiteste Anreise hatten die Musiker von „Ohrentod“ aus Wittenberg. Eines der Highlights an diesem Abend war mit Sicherheit der Auftritt von „Six“-Frontmann Stefan Krähe aus Jüterbog, der mit seiner neuer Band „Krähe“ gegen 23 Uhr die Besucher in Stimmung brachte.

„Seit dem es die Veranstaltung gibt bin ich jedes Mal dabei“, erzählt Reiner Nowakowski aus Luckenwalde. Derzeit leitet der 56-jährige Musiklehrer eine Schülerband, von der er sich vorstellen kann, dass diese auch einmal in dieser Kulisse auftreten könnte. „Heute war ich besonders gespannt auf die Performance von Maxi Kerber. Die junge Frau war vor einigen Jahren meine Schülerin. Schon damals galt sie als hochmusikalisch und sehr begabt“, verrät Nowakowski.

Höhepunkt im Luckenwalder Kulturkalender

Die Session am Musicshop ist inzwischen ein fester Bestandteil im kulturellen Leben Luckenwaldes und zieht von Jahr zu Jahr mehr Gäste an. Das Event wurde 2009 von Inhaber Jörg „Bulli“ Unger ins Leben gerufen. Seitdem findet es jedes Jahr statt. „Wir wollte eine Hausmesse veranstalten, bei der sich die Kundschaft des Musicshops in lockerer Atmosphäre präsentieren kann“, sagte Mitorganisator Andreas Schröder, „die Bands, die dabei mitwirken, sind noch keine Profis. Sie alle treten ohne Gage auf.“ Doch wird die Möglichkeit gern genutzt, das jeweilige bisher erarbeitete Repertoire vor einem großen Publikum darzubieten.

„Nach dem Luckenwalder Turmfest ist es inzwischen die zweitgrößte Veranstaltung in der Stadt“, sagte Schröder, „die Besucher nutzen dies gern, um sich mit anderen zu treffen und gemeinsam Musik in tollem Ambiente zu hören.“ Auch für Verpflegung war diesmal wieder gesorgt. Insgesamt standen fünf Getränkewagen, ein Foodtruck, ein Grillstand und ein Softeiswagen zur Verfügung.

„Allerdings kann so eine Veranstaltung auch nur laufen, wenn die Stadt das unterstützt“, weiß Schröder. So wurden die zwei Bühnen zur Verfügung gestellt und mit Hilfe der Mitarbeiter des Bauhofes aufgebaut. „Bisher wurde die Events auch finanziell von der Stadt gefördert“, so Schröder weiter.

Von Iris Krüger

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