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Teltow-Fläming Die neue Schulfassade prägt das Stadtbild
Lokales Teltow-Fläming Die neue Schulfassade prägt das Stadtbild
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06:30 01.09.2014
Der Zweckbau in der Karl-Liebknecht-Straße hat ein modernes Aussehen erhalten. Quelle: AVF
Ludwigsfelde

Am Wochenende gesellten sich in der Aula zu den Schülern auch Eltern, Lehrer, Bauleute, Architekten und Kommunalpolitiker zur feierlichen Übergabe des Gebäudes.

Bürgermeister Frank Gerhard (SPD) stand die Freude ins Gesicht geschrieben. In seiner Rede stellte er die wesentlichen Veränderungen an Haustechnik, Funktionalität und Raumsituation dar und unterstrich die besondere Herausforderung, bei laufendem Schulbetrieb zu sanieren. Markante „Stolpersteine“ seien die Insolvenzen zweier beteiligter Unternehmen gewesen, die zeitliche Verzögerungen und erhöhte finanzielle Aufwendungen zur Folge hatten.

Punktlandung gelungen

5 Millionen Euro Baukosten

Insgesamt 19 Firmen, auch aus der Region, stemmten die Sanierung der Gottlieb-Daimler-Oberschule.

Das Budget bezeichnete Architekt Eilers als „ehrgeizig“: Mit 5,1 Millionen Euro Baukosten liege man unterhalb des Mittelwerts in Deutschland bei vergleichbaren Sanierungen.

Die Sicherheit im Gebäude wird durch zwei große, übersichtliche Eingangshallen (einst 14 Eingänge) und übersichtliche Wegeführung erhöht, Rauch-, Brand- und Bewegungsmelder, Notbeleuchtung, behindertengerechte Zugänge und Toiletten wurden geschaffen, ebenso eine Mensa mit Cafeteria.

Dennoch sei fast eine Punktlandung gelungen. Die letzten Fugen waren tags zuvor gezogen worden. Die Kommunikation mit Architekten, Bauleuten und dem städtischen Bauamt lobte Frank Gerhard als sehr konstruktiv, so sei „dieses wunderschöne Gebäude“ entstanden.

Nach dreijähriger Arbeit – ein Jahr Planung und je ein Jahr für die beiden Bauabschnitte – steht ein moderner, hellblau-anthrazitfarbener Zweckbau im Wohngebiet, der sich gut in die bereits sanierte Umgebung einpasst. Die Gestaltung der Fassade ist dabei für Bürgermeister Frank GerhardStadtbild prägend“.

Überzeugungsarbeit und die Budgeterhöhung

Um die länglichen Keramikfliesen zur Außenverkleidung des alten „windschiefen, hohen Toleranzbaus“ hat Architekt Hubertus Eilers gerungen. Überzeugungsarbeit und die Budgeterhöhung durch die Stadtverordneten waren nötig. „Ich bin mir sicher, dass sich die Fassade rechnen wird. Und so ein Haus braucht ein Gesicht“, sagte Architekt Eilers, der auch die vorgefundenen Konstruktions- und Materialmängel und deren Bekämpfung am Sonnabend beschrieb. Das Anbringen der hochwertigen Platten selbst bezeichnete er als „perfekte Arbeit“ der Fachfirma. Nun fügen sich der Sonnenschutz, die beiden neuen großzügigen Eingangsportale und Vordächer wie selbstverständlich in das Gebäudeensemble ein.

Die Besucher der Veranstaltung lobten und staunten vor und im Gebäude. Nach den Reden von Bürgermeister, Schulleiter Volker Große und dem Architekten sowie einem kulturellen Rahmen mit Trommelklängen und Rappern nutzten die Gäste die Gelegenheit zu Führungen durch das Haus. Auch der Jugendklub wird im Haus noch umziehen. Er soll demnächst wieder seine Türen öffnen.

Von Andrea von Fournier

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