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Die unermüdliche Organisatorin

Baruth Die unermüdliche Organisatorin

Doreen Beldner ist ein Gewinn für die Grundschule in Baruth. Erst seit Januar ist sie dort als Sozialarbeiterin tätig. In dieser kurzen Zeit hat sie schon eine ganze Menge auf die Beine gestellt. Aktuell hält sie die Vorbereitungsfäden für das dritte Kinder- und Jugendfest in der Hand. Die nächsten Projekte sind eine Elternakademie und die Erweiterung der Lernwerkstatt.

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Doreen Beldner

Quelle: Pechhold

Baruth. Eigentlich sollten drei hellgrüne Banner in Baruth auf das anstehende Kinder- und Jugendfest hinweisen. Montag wurden die textilen Werbeschilder angebracht. „Über Nacht war das Banner an der Straße in Richtung Golßen weg“, ärgert sich Doreen Beldner. Ungeachtet dessen rechnet sie am kommenden Samstag mit Hunderten kleinen und großen Besuchern. Dann wird im Baruther Schulzentrum gefeiert. „Das ist schon eine echte Hausnummer in der Stadt“, sagt die Schulsozialarbeiterin. Erstmals laufen bei ihr alle Vorbereitungsfäden zusammen.

Seit Mitte Januar an der Schule

Ohnehin kann sich Beldner über Mangel an Beschäftigung nicht beklagen. Erst seit Mitte Januar leistet sie Sozialarbeit in der Grundschule. Dort trifft man die 40-jährige Mutter dreier Kinder in der kleinen Bibliothek an. Dienstag türmten sich dort Pappkartons mit Deko-Materialien für die Einschulungsfeier von 36 Abc-Schützen, die Samstag in der Sporthalle stattfand. „Zum Aufräumen bin ich noch nicht gekommen.“ Wie auch, wenn schon das nächste Großereignis ansteht? Plötzlich klopft es zaghaft an der Tür. Zwei Mädchen wollen wissen, ob sie auf dem Kinder- und Jugendfest einen Flohmarktstand aufstellen dürfen. „Natürlich dürft ihr“, ermuntert Beldner die beiden. „Auf dem Flohmarkt wollen bisher zehn Eltern ihre Waren anbieten“. Weiter können die Kinder am Festtag auf einem vierarmigen Bungee-Trampolin abheben, Getränkekisten stapeln oder auf Hüpfburgen toben. In der rollenden Waldschule gibt es die Möglichkeit, Insektenhotels zu basteln. Feuerwehrleute grillen Bratwürste. Sportler von „Fichte“ Baruth laden zu Geschicklichkeitsparcours, Geschwindigkeits-Torwandschießen, Jonglieren ein. Grundschullehrerin Anke Röder erzählt Märchen in einem zauberhaft ausgeschmückten Zelt. Hortmitarbeiter bieten Kaffee, Kuchen, Waffeln an. Für die Ausrichtung des Festes steuerte die Stadt 3000 Euro bei. „Das Engagement der vielen Eltern, Lehrer und freiwilligen Helfer ist sowieso unbezahlbar“, sagt Beldner. Falls das Wetter nicht mitspielt, findet das Fest in der Turnhalle und dem Schulgebäude statt. „Dann haben wir ja noch Sonnenschein im Herzen.“

Elternakademie geplant

Viel Zeit zum Durchatmen bleibt Doreen Beldner auch nach dem anstrengenden Festwochenende nicht. Dann wird sie sich wieder ihrer eigentlichen Arbeit widmen, Schülern mit Sorgen helfen, Eltern beraten. „Da wollen wir möglichst bald mit einer Elternakademie starten.“ Referenten sollen über Geschwisterrivalitäten, Pubertät und andere Themen sprechen, die Mütter und Väter interessieren könnten. Weiter möchte Beldner die sogenannte Lernwerkstatt ausbauen. Bisher kamen die künftigen Abc-Schützen aus den Kitas „Spatzennest“ in Groß Ziescht und „Entdeckerland“ in Petkus an vier Vormittagen zu Schnupperstunden in die Schule. „Das möchte ich gerne auf acht solcher Treffen von Kita- und Schulkindern ausbauen.“

Von Frank Pechhold

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