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Diebe und Rowdys im Naturschutzgebiet

Vandalismus in Jüterbog Diebe und Rowdys im Naturschutzgebiet

Tatort Wald: Immer wieder treiben Rowdys auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz Jüterbog, einem wichtigen Naturschutzgebiet, ihr Unwesen. Zuletzt fuhr ein Motocrosser mutwillig einen Wanderer an. Jetzt haben Unbekannte wichtige Forschungsgeräte der Naturschützer mitgehen lassen.

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Tatort Naturschutzgebiet: In Jüterbog bedienten sich Unbekannte an solchen Wildkameras.

Quelle: Anton Seissiger GmbH

Jüterbog. Das Naturschutzgebiet auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz Jüterbog ist erneut von Dieben und Rowdys heimgesucht worden. Nachdem der Lie

Stiftung erstattet Anzeige gegen die Kameradiebe

Die selbstauslösenden Kameras sind mit Bewegungssensoren ausgestattet und werden zur Tierbeobachtung genutzt. Auf dem Gelände der Stiftung Naturlandschaften Brandenburg dienen sie besonders dem Wolfsmonitoring. Bereits in den vergangenen Jahren wurden Geräte beschädigt oder gestohlen, teilte Stiftungsmitarbeiterin Anika Niebrügge auf MAZ-Anfrage mit. Der aktuelle Diebstahl sei der erste Vorfall in diesem Jahr.

Helfen Sie mit!

Hinweise nimmt die Stiftung Naturlandschaften gern entgegen. Wer auf dem Gelände etwas Auffälliges bemerkt, kann sich direkt an den Liegenschaftsbeauftragten Andreas Hauffe wenden unter Telefon 0160 / 94714845 oder per E-Mail an info@stiftung-nlb.de

Hinweise zu den Motocrossern können an die Polizeidirektion Teltow-Fläming unter Telefon 03371 / 60 00 übermittelt werden.

„Wir nehmen das Problem sehr ernst und werden die Präsenz auf unseren Flächen verstärken“, sagte sie. Künftig wolle die Stiftung auch an Wochenenden mit einem Dienstwagen und Personal vor Ort sein. Jeder Vorfall werde zur Anzeige gebracht – bislang jedoch mit mäßigem Erfolg.

Streifen sollen Tätern auf die Schliche kommen

Aktuell fahndet die Polizei weiter nach den Crossfahrern, die vor wenigen Wochen illegal durch das Naturschutzgebiet gefahren waren. Um den Rowdys das Handwerk zu legen, plant die Stiftung einen Streifendienst auf dem Gelände. Dazu habe es bereits Gespräche mit der Oberförsterei und der Polizei gegeben.

Kameras ohne Zahlencode wertlos

Warum sich immer wieder Langfinger an den Wildtierkameras bedienen? „Bei den Beschädigungen ist wohl Zerstörungswut mit im Spiel, beim Diebstahl sollen die Geräte vielleicht verkauft oder selbst genutzt werden“, mutmaßt Anika Niebrügge. Die Diebe knackten sogar die massiven Schlösser, mit denen die Geräte gesichert sind. „Das ist aber nutzlos, denn die Kameras können nur mit einem Zahlencode benutzt werden“, sagte Niebrügge. Die gestohlenen Geräte seien daher wertlos.

Von Josefine Sack

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