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Diskussion um Wohnungsbau in Großbeeren

CDU-Veranstaltung Diskussion um Wohnungsbau in Großbeeren

Nach dem gescheiterten großen Wohnungsbauprojekt An den Saufichten in Großbeeren sucht die CDU das Gespräch mit den Bürgern. Bei einer Veranstaltung wurde nun darüber diskutiert, wie es weitergehen soll. Konkrete Projekte sind allerdings noch nicht geplant. Das weiter gebaut werden soll, ist aber klar.

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In Großbeeren sollen weiterhin Wohnungen gebaut werden.

Quelle: Abromeit

Großbeeren. Wie soll Großbeeren 2026 aussehen?“ Unter dieser Fragestellung lud am Donnerstagabend die örtliche CDU Fraktion zu einer Diskussionsveranstaltung in die voll besetzte alte Molkerei ein. Hintergrund der Veranstaltung war nicht zuletzt das geplatzte Wohnungsbauprojekt an den Saufichten, in der Nähe der Teltower Straße. Das knapp gescheiterte, und maßgeblich von der CDU getragene Projekt, konnte letztlich keinen Rückhalt unter den Gemeindevertretern finden. Hauptstreitpunkt war dabei die geplante, mehrheitliche Veräußerung der Wohnungsbaugesellschaft. Konkret sollte ein Investor fünf Millionen Euro jeweils in die Gemeinde und in die Wobau geben. Dafür hätte die Gemeinde 55 Prozent der Wobau an den Investor abgetreten, und das Geld wiederum der Wobau zurückgeführt. Mit diesem Geschäft sollte die Wohnungsbaugesellschaft kapitalfähig werden, um das Projekt auf dem 30 Hektar großen Gelände zu stemmen. 1000 bis 1200 neue Einwohner sollten dort am Ende leben.

Alternativ zu diesem Projekt wird nun ein Fünf-Punkte-Plan in den politischen Gremien diskutiert. „Ein billiges Bauen wird dort nicht mehr möglich sein, da die Pläne auf dem Tisch sind“, sagte der stellvertretende Bürgermeister der Gemeinde, Uwe Fischer, bei der CDU-Veranstaltung. Er stellte zunächst die Eckpunkte eines Entwicklungskonzeptes vor. Wegen des Bevölkerungswachstums der Gemeinde, bedingt durch anhaltenden Zuzug, müsse in die Infrastruktur investiert werden. Damit ist der Wohnungsbau und die Verknüpfung mit altersgerechtem Wohnen gemeint, sowie der Neubau eines neuen Hortes, eines Kindergartens und einer Schule. An der Teltower Straße wären Wohnungen, Einfamilienhäuser, ein Seniorenheim entstanden. „Für mich gehört der Plan noch nicht der Vergangenheit an“, sagt Fischer.

Neben einem Hortneubau werden in naher Zukunft auch ein Kindergarten und ein Schulgebäude gebraucht. Allerdings fehlt es an Kapital. Zudem verfügt nach Angaben der Verwaltung die Wobau selbst über zu wenig Wohnungsbauflächenreserve.

Der Wohnungsbau an der Teltower Straße beispielsweise soll mit Hilfe von Bundes- und Landesmitteln durchgeführt werden, ohne gemeindliches Kapital. Aber auch im Ortsteil Heinersdorf besteht noch Entwicklungspotenzial. Eine Siedlung in der gleichen Größenordnung wie an der Teltower Straße im Ortskern ist angedacht.

Auch unter dem Auditorium herrschte Einigkeit in Beziehung zu den Großprojekten. Angemerkt wurde, dass bei der derzeitigen Wohnungslage der positive Effekt des Zuzuges junger Familien wieder verpuffe, da junge Menschen nach dem Auszug aus dem Elternhaus keinen geeigneten Wohnraum in der Gemeinde finden könnten.

Von Krischan Orth

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