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Teltow-Fläming Tanz bis tief in die Sommernacht
Lokales Teltow-Fläming Tanz bis tief in die Sommernacht
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17:06 09.09.2018
Akkordeonspieler Manuel Meier unterhielt das Publikum. Quelle: Lorenz Reck
Jänickendorf

Am Samstag wurde die bereits mehr als 20 Jahre alte Tradition des Jänickendorfer Dorffestes fortgesetzt. Monika Flach, Gründungsmitglied des Dorfvereins und inzwischen stellvertretende Vorsitzende, weiß, wem die Besucher das zu verdanken haben: „Die insgesamt 18 Sponsoren aus unserem Dorf und der Umgebung sind sehr wichtig. Ohne sie wäre das Fest so nicht möglich.“

Marlis Memmert, seit drei Jahren Vorsitzende des Dorfvereins, ist besonders stolz auf die ehrenamtlichen Helfer aus ihrem Dorf. Zusammen mit Ortsvorsteherin Sylvia Ziehe, den Mitgliedern des Dorfvereins und weiteren Dorfbewohnern waren rund 20 Personen an der Organisation des Dorffestes beteiligt. Zudem beteiligten sich Jänickendorfer mit Geld- und Sachspenden für die Tombola sowie mit selbstgebackenem Kuchen für den Verkauf. Für Getränke hat die Freiwillige Feuerwehr gesorgt. Das erste Mal beim Dorffest dabei war die Fleischerei Kaplick, die einen herzhaften Imbiss im Angebot hatte. Ebenfalls Neulinge waren Brita Schulze und Daniela Freund, die sich einen Stand teilten und selbstgemachten Schmuck sowie Filzarbeiten anboten. Während Brita Schulze sich unter dem Namen Filzlaus selbstständig gemacht hat, ist das basteln von Schmuck für Daniela Freund, auch bekannt unter „Danis Elfenzauber“, ein ambitioniertes Hobby. Zudem war eine Ausstellung der Jüterboger Künstlerin Ruth Städter zu bewundern.

Programm für große und kleine Besucher

Das Programm auf dem Jänickendorfer Kirchplatz wurde um 15 Uhr mit einer Aufführung von den Kindern der Awo-Kita „Wirbelwind“ eröffnet. Ab 16 Uhr unterhielt dann der Akkordeonspieler Manuel Meier die Besucher im Festzelt. Das Highlight des diesjährigen Dorffestes war das Gospelkonzert des aus Falkensee kommenden Chors The Singers, das in der Kirche ausgerichtet wurde. Anschließend sorgte das Duo Mit und Ohne wieder für ausgelassene Stimmung im Festzelt. Mit „Marcels Musik“ konnte man ab dem späten Abend bis Mitternacht das Dorffest ausklingen lassen.

Auch für die kleinen Gäste gab es den ganzen Tag über viel zu entdecken. Neben einer Strohburg zum Toben, die von der Agrargenossenschaft Der Märker aufgebaut worden war, gab es auch eine Hüpfburg sowie einen Schmink- und Bastelstand. Sogar Bogenschießen wurde angeboten, was vielen älteren Besuchern ebenfalls gefallen hat. Marlis Memmert und Monika Flach rechneten mit bis zu 300 Besuchern, die aufgrund des guten Wetters auch erreicht wurden. „Aber die Leute aus dem Dorf würden auch kommen, wenn es regnet“, versicherte Memmert.

Von Lorenz Reck

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