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Teltow-Fläming Dorfverein verschönert das Ortsbild
Lokales Teltow-Fläming Dorfverein verschönert das Ortsbild
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05:05 12.08.2016
Anja Lechle an frisch sanierten Kriegerdenkmal. Quelle: Margrit Hahn
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Kemnitz

Der Gedenkstein für die Opfer des Ersten Weltkrieges wurde saniert und strahlt jetzt in der Ortsmitte von Kemnitz. Jetzt will der Dorfgemeinschaftsverein mit anderen Projekten weitermachen, vor allem das Gemeindehaus und die Lärmbelastung liegen den Kemnitzern auf der Seele.

Anja Lechle ist die neue Vorsitzende des Dorfgemeinschaftsvereins Quelle: Margrit Hahn

„Wir haben auch konkrete Vorschläge zum Lärmaktionsplan der Gemeinde Nuthe-Urstromtal erarbeitet“, sagt die Vereinsvorsitzende Anja Lechle. Durch Kemnitz führen die beiden Landesstraßen L80 und L812. Die Dorfbewohner wünschen sich seit Jahren, dass der Verkehrslärm weniger wird. Deshalb hat der Verein angeregt, dass man auf der L812 die Tangente in Richtung Treuenbrietzen schließt und Verkehrsinseln baut.

Es ist nicht nur der Lärm, der die Kemnitzer ärgert. Inzwischen sind an den Wohnhäusern, die direkt an L80 liegen, erhebliche Schäden aufgetreten. „Das Problem ist, dass die vorgegebene Geschwindigkeit im Ort nicht eingehalten wird. Der Landesbetrieb für Straßenwesen hat die Schäden dokumentiert. Wir warten auf Ergebnisse“, berichtet Vereinsmitglied Bärbel Kuhlbrodt.

Mit Hilfe von Fördermitteln das Kriegerdenkmal restauriert

Auch die Verschönerung des Ortsbildes liegt der Dorfgemeinschaft am Herzen. Deshalb haben sie für die Restaurierung des Kriegerdenkmals bei der Sparkasse Fördermittel beantragt und auch bekommen. Um einen zentralen Punkt zu schaffen, soll auch die Tafel mit den Gefallen des Zweiten Weltkrieges vom Friedhof am Denkmal aufgestellt werden.

Der nächste Einsatz ist für Herbst geplant, dann soll dort gepflanzt und eine Bank aufgestellt werden. „Wenn alles fertig ist, beteiligen wir uns an der Aktion ,Unser Dorf hat Zukunft’“, sagt Anja Lechle. Bis dahin könnte auch die Verschönerung der alten Waage abgeschlossen sein. Die Dorfgemeinschaft will sie mit Unterstützung der Feuerwehr, der Gemeinde und Sponsoren auf Vordermann bringen.

Das größte Vorhaben ist jedoch das Gemeindehaus, das als wichtiger Treffpunkt dient. Früher befand sich in dem Gebäude die Schule, später wurde es als Konsum und Gemeindebüro genutzt. Jetzt hat der Verein ein Konzept erstellt, wie das Haus noch besser genutzt werden kann.

Das Gemeindehaus ist ein wichtiger Treffpunkt für den verein- Allerdings sanierungsbedürftig. Quelle: Hahn

Das größte Problem ist das Dach. Es ist so sanierungsbedürftig, dass nicht mal die Feuerwehrsirene dort angebracht werden kann. „Auch der Zuschnitt der Räume , die Barrierefreiheit und die Sanitäranlagen entsprechen nicht mehr den Anforderungen für eine vielfältige Nutzung“, so Lechle.

Dorfverein will noch Gemeindeverwaltung überzeugen

Die Vereinsmitglieder haben den Einwohnern bereits ihre Ideen mitgeteilt und im September soll die Gemeindeverwaltung über die gewünschte multifunktionale Nutzung informiert werden. „Es heißt seitens der Verwaltung, wir hätten einen schönen Raum. Da wären andere Orte viel schlechter dran. Doch damit wollen wir uns nicht zufriedengeben“, sagt Bärbel Kuhlbrodt. Deshalb hat man ein Baugutachten erstellen lassen. Die Dorfgemeinschaft hofft, dass die Gemeinde Fördermittel zur Umgestaltung des Gemeindehauses beantragt.

„Wenn dann noch der Gestank verschwindet, der von der Schweinemastanlage ausgeht , sind wir zufrieden“, fügt Lechle hinzu. Die Kemnitzer haben schon mehrfach mit dem Betreiber gesprochen und darum gebeten er möge Filteranlagen einbauen, doch ohne Erfolg.

Von Margrit Hahn

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