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Dramatisches Ende beim Theater

Feuer bei Open-Air-Weihnachtsspiel Dramatisches Ende beim Theater

Plötzlich standen Jesus, Maria und Joseph in Flammen: Das Freiluft-Theaterstück „Weihnachten auf dem Felde“ in Zellendorf (Teltow-Fläming) endete am Freitagabend dramatisch. Der Stall von Bethlehem brannte lichterloh. Ein Feuerwerksfunke hatte vermutlich das Stroh entzündet. Die beiden weiteren Aufführungen am Sonnabend und Sonntag sollen dennoch stattfinden.

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Der Stall in Flammen: Wahrscheinlich entzündete sich das trockene Heu an Feuerwerk-Funken.

Quelle: Victoria Barnack

Zellendorf. Ein abruptes, dramatisches Ende nahm am Freitagabend die erste Aufführung der „Weihnacht auf dem Felde“ vom Theater ’89 in diesem Jahr. Der Stall von Maria und Josef mit dem Jesus-Kind fing mitten im Stück auf einmal Feuer. Wahrscheinlich hatte der Wind Funken eines kleinen Feuerwerks ins trockene Heu und Stroh der Stall-Kulisse geblasen. Das Feuerwerk sollte das Aufgehen des Sterns zu Bethlehem darstellen.

Erst war es nur eine kleine Rauchbildung, später brannten alle Strohballen. Das aus sicherer Entfernung zuschauende Publikum war erschrocken, blieb aber glücklicherweise ruhig. Auch die jungen Laien-Schauspieler aus den Dörfern der Gemeinde Niedergörsdorf und die Schafherde im Hintergrund sind mit einem Schrecken davon gekommen. Nach wenigen Minuten rückte die Freiwillige Feuerwehr von Zellendorf an.


So sollte die Szene eigentlich aussehen

So sollte die Szene eigentlich aussehen.

Quelle: Promo

Nach zwei Stunden war die Aufregung dann auch schon wieder vorbei. „Zum Glück war nur die Strohmiete betroffen“, erklärte Monika Hackel vom Flugplatz im Nachhinein gegenüber der MAZ.

Noch während der Löscharbeiten, die von zwei Einsatzfahrzeugen der Gemeinde Niedergörsdorf durchgeführt wurden, entschied Regisseur Hans-Joachim Frank vom Theater ’89, dass an den beiden weiteren Aufführungen am heutigen Sonnabend und am Sonntag festgehalten wird. „Diese finden in jedem Falle statt“, sagte Monika Hackel. Mit neuer Krippe und Stall beginnt das traditionelle Theaterstück also an beiden Tagen jeweils um 17 Uhr auf dem Flugplatz bei Zellendorf. Die Zuschauer vom Freitagabend können mit ihren Eintrittskarten am Wochenende noch einmal zusehen.

Das Freiluft-Theater hat schon einmal ein Unglück durchlebt. Im August 2011 stürzte Monika Hackels Mann Rudolf bei einer Vorführung von „Der kleine Prinz“ mit seinem Flugzeug ab und starb.

Von Victoria Barnack

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