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Teltow-Fläming Drei Hammerschläge zur Freisprechung
Lokales Teltow-Fläming Drei Hammerschläge zur Freisprechung
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00:16 28.02.2017
Die frisch gebackenen Metallbauer wurden zuletzt auf die Bühne gerufen. Hier nach der Zeugnisübergabe im Luckenwalder Biotechnologiepark. Quelle: Margrit Hahn
Luckenwalde

32 Gesellen aus drei verschiedenen Gewerken erhielten am Donnerstagabend im Luckenwalder Biotechnologiepark ihre Zeugnisse. Junge Künstler der Musikschule Teltow-Fläming sorgten für die musikalische Unterhaltung. Mit drei Hammerschlägen auf die alte Lade sprach Kreishandwerksmeister Jörg Peschke die jungen Gesellen frei.

Die Festrede hielt Monika Nestler (Linke), Bürgermeisterin der Gemeinde Nuthe-Urstromtal. „Ihr Gesellenbrief beweist es schwarz auf weiß: Sie verstehen Ihr Fach. Sie haben hart dafür gearbeitet, um sich Ihren Platz in der Welt zu erobern“, sagte Nestler. Sie forderte die jungen Leute auf, sich nach all der Anspannung und dem Prüfungsstress eine Pause zu gönnen, aber dann auch an die Karriere zu denken „Ich kann Sie nur ermutigen, weiter zu lernen und in Fortbildung zu investieren“, so die Bürgermeisterin.

Gratulation für die Kfz-Mechatroniker der Innung Zossen Quelle: Margrit Hahn

Die Zeugnisübergabe erfolgte getrennt nach Gewerken. Zuerst wurden die Dachdecker auf die Bühne gerufen, anschließen erhielten die Kfz-Mechatroniker ihre Prüfungsergebnisse. Unter ihnen befand sich ein Mädchen. Josefine Böhm aus Ludwigsfelde hat nach dreieinhalb Jahren Ausbildung beim Südring Autoservice Lange eine Festanstellung erhalten. „Ich konnte sie doch nicht gehen lassen“, sagte ihr Ausbilder und jetziger Chef Norbert Lange. Die 22-jährige interessierte sich noch nie für typische Mädchenberufe. In ihrem Freundeskreis gab es viele Männer, die schon Autofahren konnten und in ihrer Freizeit auch an Fahrzeugen herumschraubten. Das hat ihr schon immer gefallen. Ihr Wunsch ist es, später zu studieren.

Gratulation an die Kfz-Mechatroniker der Innung Jüterbog/Luckenwalde Quelle: Margrit Hahn

Übernommen wurde auch Tom Selke. Der 18-jährige Dachdeckergeselle aus Großmachnow hat seine Lehre auf Grund seiner guten Leistungen ein halbes Jahr vorzeitig beendet. Er hat im Unternehmen seines Vaters gelernt, der schon seit mehr als 25 Jahren als Dachdecker tätig ist. Er will seinen Meister machen und die Firma später übernehmen.

Als bester Geselle wurde Robert Reuter ausgezeichnet, der im Autohaus Markwart in Ludwigsfdelde seine Ausbildung absolvierte. Der 25-Jährige arbeitet jetzt in Teltow. „Autos sind meine Leidenschaft“, sagte der frisch gebackene Kfz-Mechatroniker.

Von Margrit Hahn

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