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Drei Millionen Euro für B96-Ausbau

Landesbetrieb saniert Bundesstraße Drei Millionen Euro für B96-Ausbau

Grundhaft ausgebaut wird ein vier Kilometer langes Teilstück der Bundesstraße 96 in Zossen. Voraussichtlich im Sommer 2016 werden die rund drei Millionen Euro teuren Bauarbeiten beginnen. Geplant sind drei Abschnitte. Während der sechs Monate dauernden Bauphase wird der Durchgangsverkehr über Telz umgeleitet.

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An dieser Stelle soll der grundhafte Ausbau der Bundesstraße 96 im Sommer 2016 beginnen.

Quelle: Frank Pechhold

Zossen. Rund drei Millionen Euro kostet die für 2016 geplante Sanierung eines vier Kilometer langen Teilstücks der Bundesstraße 96 in Zossen. „Da nehmen wir viel Geld in die Hand, um eine Straße mit einer Lebensdauer von 20 bis 25 Jahren zu bauen“, sagt Anke Schlosser, Sachgebietsleiterin beim Landesbetrieb Straßenwesen.

Ursprünglich nur Reparatur vorgesehen

Ursprünglich war nur geplant, an der bröckelnden Oberfläche der arg strapazierten Straße zu kratzen, zwei Lagen Asphalt abzufräsen und genau so viele Schichten wieder aufzubringen. Aber dank eines neuen Ausbauprogrammes des Bundes entschloss sich der Landesbetrieb dazu, „die Einflugschneise nach Berlin grundhaft zu erneuern“. Schließlich handele es sich hier um eine viel befahrene Hauptverkehrsader, so Anke Schlosser. Verkehrszählungen zufolge rollen täglich 10 000 bis 12 000 Fahrzeuge – darunter rund 1000 Lkws – über die Piste. Deren Unterbau stammt noch aus DDR-Zeiten. Die nach der Wende erneuerten Deck- und Verschleißschichten sind bereits deutlich von dem enormen Verkehrsaufkommen gezeichnet. „Die Fahrbahnoberfläche ist grenzwertig“, verweist Schlosser auf netzförmige Risse, Spurrinnen und kleine Schlaglöcher.

26 Zentimeter dicke Fahrbahnschicht

Wegen der Straßenbäume und der vielfach schon jetzt relativ steilen Grundstückszufahrten „können wir den vorhandenen Belag nicht einfach überbauen“, erklärt Schlosser. Deshalb müsse man in die Tiefe gehen und die alte Straße restlos abtragen. Schlosser zufolge sei deren Aufbau teilweise mit Schadstoffen belastet. „Dieser gefährliche Abfall muss extra entsorgt werden.“ Anschließend wird damit begonnen, die neue, rund 26 Zentimeter starke Straße zu bauen. „Die Deckschicht besteht aus einem dünnen, aufgehellten Asphaltbeton mit sehr feiner Struktur. Das führt dazu, dass die Rollgeräusche der Autos nicht so laut sind.“

Gebaut wird in drei Abschnitten unter Vollsperrung. Der erste, rund zwei Kilometer lange Abschnitt reicht von dem in Richtung Groß Machnow gelegenen Dabendorfer Ortseingangsschild bis zur Gaststätte „Keglerheim“. Zeitgleich zu diesem Abschnitt wird zusätzlich die Deckschicht der B96 bis zum Abzweig nach Telz erneuert. Baustart ist voraussichtlich am 21. Juli 2016, dem ersten Sommerferientag. „Dieser Abschnitt muss bis zum 3. September fertig werden, um den Schulbusverkehr zu gewährleisten“, sagt Schlosser.

Sechs Monate Bauzeit geplant

Der zweite, rund 1,3 Kilometer lange Bauabschnitt beginnt am „Keglerheim“ und endet zwischen Fritz-Domke-Straße und Brandenburger Straße. Rund 800 Meter lang ist der dritte Abschnitt, der kurz vor dem VW-Autohaus endet.

Für alle drei Bauabschnitte rechnet Anke Schlosser mit „einer Gesamtdauer von höchstens sechs Monaten“. Gebaut wird unter Vollsperrung. Das von einem Ingenieurbüro mit den anliegenden Gewerbetreibenden abgestimmte Verkehrskonzept sieht vor, den Durchgangsverkehr für die gesamte Bauzeit über Telz nach Zossen umzuleiten.

Von Frank Pechhold

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