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Drei Tage Vollgas

Jüterboger Schlossparkfest Drei Tage Vollgas

Beim traditionellen Jüterboger Schlossparkfest verwandelte sich das gesamte Areal in eine Experimentierfläche. Motocrosser zeigten auf ihren Maschinen mehr als waghalsige Tricks und flogen durch die Lüfte, das Bier schmeckte bei den Temperaturen besonders gut und das Wetter hielt drei Tage mit.

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Volle Action bei der Motocross-Show beim Schlossparkfest

Quelle: Barnack

Jüterbog. Der Erfolg des diesjährigen Jüterboger Schlossparkfestes bahnte sich schon am Freitagabend an. Allein zur Eröffnung am Freitagabend besuchten knapp 1500 Menschen die drei Bühnen.

Gleich mehrere Partys wurden auf den Wiesen im Schlosspark gefeiert. Am Seewäldchen gab es den ersten Teil der House- und Elektronacht, die am Samstag am selben Ort fortgeführt wurde. Wem das zu modern war, der tanzte zu Musik der 80er Jahre einige Meter weiter oder ließ es im Biergarten entspannter angehen.

Unkompliziert waren in diesem Jahr auch wieder die Eintrittspreise. Das ursprünglich kostenlose Schlossparkfest kommt inzwischen nicht mehr ohne die Einnahmen aus den Eintrittsgeldern aus. Mit fünf Euro pro Tag und einem vergünstigten Kombiticket blieb das Stadtfest allerdings erschwinglich. Wer pünktlich genug an den Kassen war oder noch unter 1,20 Meter, kam sogar das gesamte Wochenende über kostenlos rein.

Langeweile – ein Fremdwort an diesem Wochenende. Denn schon am frühen Samstagnachmittag standen die nächsten Höhepunkte an. „Ich finde die Motocross-Stunt-Show echt cool“, erzählte zum Beispiel Nicklas Hildebrandt. Gemeinsam mit seinem Onkel besuchte der Fünftklässler schon zum zweiten Mal das Schlossparkfest. „Wir finden es in diesem Jahr sogar noch besser“, sagte Andreas Buhlemann. Begeistert waren die beiden Jüterboger vor allem von dem breiten Angebot. „Die Art und Weise, wie es präsentiert wird, ist einfach viel besser“, erklärte er und empfahl den anderen Gästen besonders die bunte Beleuchtung in den Abendstunden.

Von anderen bunten Lichtern schwärmten die beiden Teenager Lara Schmied und Sina Graßnick bei ihrem Festbesuch. „Unser Favorit ist der Autoscooter“, verrieten sie. Lara war bereits im vergangenen Jahr im Jüterboger Schlosspark und hatte Freundin Sina zum ersten Mal dabei. „Im letzten Jahr war es auch schon cool“, sagte sie, „jetzt ist wieder genauso.“

Aber nicht nur für die jungen Gäste wurde viel geboten bei dem dreitägigen Stadtfest. Besonders am Samstagnachmittag tummelten sich Familien und Großeltern mit ihren Enkelkindern auf den Bierbänken und vor den Bühnen. Mit den Flämingthaler Musikanten und einer knackigen Bratwurst wurde schließlich auch deren Geschmack getroffen.

Wem Blasmusik, House oder die Songs aus der eigenen Jugend nicht als Programmpunkte reichten, für den gab es am Sonntag die ideale Lösung. Die Musikschüler von Trommelfieber wärmten die letzten Besucher am Sonntag für das rockige Wochenend-Highlight auf. Zum Abschluss des Schlossparkfestes stand die Rammstein-Cover-Band „Stahlzeit“ auf der Parkbühne und rockte ein letztes Mal das Publikum.

Von Victoria Barnack

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