Volltextsuche über das Angebot:

9 ° / 7 ° Regen

Navigation:
Drei Tage im Höhenrausch

Luckenwalder Turmfest Drei Tage im Höhenrausch

Der Luckenwalder Marktturm, um den sich einmal im Jahr alles dreht, sieht fast schon mickrig aus im Vergleich zu Riesenrad, Monsterschaukel und Höhenkarussell. Sie gehörten neben Stargast Mark Forster und vielen anderen Künstlern zu den Hauptattraktionen des dreitägigen 25. Luckenwalder Turmfestes. Auch der Nuthepark als neuer Standort kam gut an.

Voriger Artikel
Tag für Toleranz
Nächster Artikel
Einblick in die Holzproduktion

Umjubelt: Stargast Mark Forster trat gleich am ersten Abend auf und trug mit zum Besucherrekord am Freitag bei.

Quelle: Lorenz Reck

Luckenwalde. Oft sind Ersatzlösungen besser als die ursprünglichen Lösungen. Das hat sich am Wochenende beim Luckenwalder Turmfest wieder einmal bewiesen. Die umstrittene Ausweichfläche im Nuthepark für die sonst übliche Veranstaltungsmeile auf dem Boulevard hat dem größten Volksfest im Landkreis Teltow-Fläming keinen Abbruch getan.

Ganz im Gegenteil: Dort auf der Fläche im Grünen, die zudem zum Flanieren besser geeignet war als der engere Boulevard, entwickelte sich ein angenehmes Flair und die Atmosphäre war insgesamt recht entspannt. „Die neue Fläche hat allen Besuchern, mit denen ich sprach, gut gefallen“, sagte am Sonntag Stephan Gruschwitz vom Kulturamt, der das Turmfest maßgeblich mitorganisiert hat.

Richtig eng wurde es dagegen gleich am ersten Abend auf dem Marktplatz, als Stargast Mark Forster auf der Hauptbühne auftrat. Dort konnte man sich zwischen all den anderen Menschen kaum bewegen. Doch die Fans ließen ihre Handys leuchten und jubelten ihrem Star lautstark zu.

880a2724-0d0b-11e5-a252-868c68729208

Wer wollte, konnte beim 25. Luckenwalder Turmfest hoch hinaus auf Monsterschaukel oder Höhenkarussell. Dagegen wirkte selbst der Marktturm mickrig. Ansonsten gab es wieder viel Musik, viel zu essen und zu trinken. Und der Nuthepark erwies sich als gar nicht mal so schlechte Ausweichfläche für den Boulevard.

Zur Bildergalerie

Wem es da zu eng wurde, der konnte die beiden anderen Bühnen – bei der Feuerwehr oder im Nuthepark – aufsuchen, oder das Ganze mal javascript:void(0)von oben betrachten. Dazu gab es vier Möglichkeiten: das altbekannte und inzwischen zum eigentlichen Wahrzeichen des Turmfestes avancierte Riesenrad sowie der „Free Fall“, bei dem man auf einer Bank sitzend in die Höhe gefahren und plötzlich wie im freien Fall ein paar Meter tiefer wieder aufgefangen wird.

Die eigentlichen Attraktionen waren in diesem Jahr aber zwei ganz neue Fahrgeschäfte, die mit ihren zahlenden Gästen ganz hoch hinaus wollten: das „Monster“ und das „Sky Dance“. Während das Monster wie eine Riesenschaukel, die sich auch noch um die eigene Achse dreht, die Fahr- oder besser gesagt die Fluggäste in eine Höhe von bis zu 42 Metern bis kurz vor dem Überschlag hin- und herschaukelt, vollführt das Riesenkarussell mit seinen Fluggästen einen Himmeltanz in bis zu 50 Metern Höhe. Somit schwebte man zwölf Meter über der Marktturmspitze und erhielt einen weiten Blick über das Turmfest und die gesamte Stadt.

Doch auch wer lieber auf dem festen Boden bleiben wollte, fand genügend Abwechslungen an den drei Tagen. Nicht zuletzt das gute Wetter sorgte gleich zu Beginn für einen Rekordbesuch. So wurden schon am Freitag allein 10 000 Besucher gezählt. Am Freitag und Sonnabend waren es insgesamt etwa 15 000.

Von Hartmut F. Reck

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Teltow-Fläming
57811e88-cc1d-11e5-9fb5-3858ea6ed044
Babys aus Oberhavel (6)

Babys aus Oberhavel, Januar/Februar 2016

Sollte Rauchen im Auto verboten werden, wenn Kinder dabei sind?

MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg